Jahresrückblick 2011 – Teil 1
Wie schon letztes Jahr werde ich auch für das Jahr 2011 wieder einen ausführlichen Jahresrückblick verfassen. Da die Rückblicke im letzten Jahr jedoch doch arg viel Text beinhalteten, habe ich mich dazu entschieden, den diesjährigen Text in zwei Teilen zu veröffentlichen.
In den ersten beiden Teilen werde ich noch einmal alle Events und Konzerte, auf denen ich im Jahr 2011 fotografiert habe, sowie die übrigen Fotoausflüge Revue passieren lassen.
Im dritten und vierten Teil, die im Laufe der nächsten Woche online gehen werden, werde ich wieder meine persönlichen Tops und Flops der Metal-Alben vorstellen und bewerten. Aus Zeitmangel wurde der Rückblick auf die Tops und Flops leider gestrichen. Hier nun also zunächst der Rückblick auf die Monate Januar bis Juni:
Das letzte Jahr hatte nicht so rosig begonnen. Der Januar 2011 fing hingegen gut an – wenn man von dem Schneechoas auf Deutschlands Straßen einmal absieht…
So konnte ich im kalten Weiß allerdings wieder allerlei winterliche Bilder schießen. Als es wenig später wieder abrupt wärmer wurde und die Schneeschmelze einsetzte, traten die Flüsse in NRW gleich reihenweise über die Ufer – so auch die Ruhr, von der ich in Essen Werden, Kettwig und Mülheim Fotos machte. Ansonsten schoss ich in der kalten Jahreszeit mit der früh einsetzenden Dunkelheit auch einige Nachtaufnahmen.
Das erste Konzert im neuen Jahr war direkt ein richtiger Knaller: Iron Kobra, Skull Fist und weitere Heavy Metal Bands machten ordentlich Dampf im Helvete. Auf dem Rückweg vom Konzert konnte noch durch Zufall ein minderschwerer Aufounfall fotografiert werden – bringt schließlich Klicks auf den Blog
Nur wenige Tage später traten mit Athorn, Orden Ogan und Elvenking drei weitere starke Bands – wieder in Oberhausen im Helvete – auf und das sogar für Lau! Ein toller Abend mit grandioser Stimmung! Im Januar standen auch einige größere Server- bzw. Domainänderungen auf dem Plan. Ab sofort ist meine Website über die neue Domain fotowalther.de erreichbar. Meinen Blog erreicht ihr dementsprechend seitdem über blog.fotowalther.de.
Im Februar wurde zunächst die Hauptseite des Servers generalüberholt. Weil Dank des mäßigen Wetters nur wenig los war in der ehemaligen Kulturhauptstadt, suchte ich ein paar Motive in Essen, die ich noch nie vor die Linse geholt hatte wie z.B. die Erlöserkirche. Als das Wetter schließlich mal wieder besser (ja fast schon sommerlich) wurde, folgten Ausflüge zum Schloss Broich in Mülheim, zur Burg Blankenstein sowie zum Haus Kemnade in Bochum bzw. Hattingen und zum Schloss Strünkede in Herne. In Herne stolperte ich auch mal wieder über einen Feuerwehreinsatz, da eine Imbussbude gekokelt hatte.
Krönender Abschluss des zweiten Monats des Jahres 2011 war ganz klar das phänomenale Konzert von Rhapsody Of Fire mit Vexillum und Visions Of Atlantis als Vorbands in der Live Music Hall in Köln.
Auch im März war ich wieder fleißig. So fotografierte ich u.a. die Schlösser Hugenpoet und Landsberg, den Rosenmontagsumzug in Rüttenscheid und natürlich beim Parkleuchten-Event in der Gruga. Weil mir die Motive dort so gut gefielen, ging ich sogar noch ein zweites Mal in die beleuchtete Gruga, um noch ein paar weitere Bilder zu schießen. Den Frühling hielt ich vor allem anhand von Bildern aus dem Botanischen bzw. Chinesischen Garten der Ruhruniversität Bochum fest. Zum ersten Mal besuchte ich auch den Wissenschaftspark in Gelsenkirchen.
Musikalisches Highlight des Monats war zunächst die Metal Nacht mit Orden Ogan und Everflow im Trigon in Haltern am See. Weniger ruhmreich war hingegen das Konzert von Grave Digger und – mal wieder – Orden Ogan in der Zeche Bochum, was aber hauptsächlich am Management der erstgenannten Band lag… Die absolute Krönung fand allerdings gegen Ende des Monats in der Zeche Carl in Essen statt: Crow7 und die tollen Newcomer Coronatus rockten zusammen mit den Altmeistern des Symphonic Metal Haggard die Zeche…
Im April machte ich genau so weiter wie schon in den beiden vorherigen Monaten. Es standen natürlich wieder einige Konzerte auf dem Programm: Die Turbinenhalle in Oberhausen erbebte gleich an zwei Tagen hintereinander beim famosen Konzert von den Apokalyptischen Reitern mit Turisas und Akrea als Unterstützung sowie dem akzeptablen Auftritt von Helloween zusammen mit der starken Formation Stratovarius. Leider gab meine Kamera während des ersten Konzerts den Geist auf, so dass ich leider gar keine Fotos machen konnte – dafür konnte ich die Musik aber umso mehr genießen
Weitaus mehr Bilder schoss ich bei allerlei Ausflügen zu diversen weiteren Schlössern im Rheinland: Angefangen beim Schloss Benrath in Düsseldorf führte mich die Reise weiter zum Schloss Dyck und dem angrenzenden Nikolauskloster sowie zum Rheydter Schloss und Schloss Wickrath.
Weil das Wetter wirklich erstklassig war, ging es nur einen Tag später noch in den weitläufigen Maximilianpark in Hamm, den ich aufgrund seiner zwei bekannten Merkmale, seinem berühmten Wahrzeichen, dem begehbaren Glaselefanten sowie dem großen Schmetterlingshaus – ein Highlight vieler Fotografen – schon immer mal einen Besuch abstatten wollte. Wo ich schon einmal in Hamm war, bot es sich an, auch die nahe gelegenen Schlösser Heessen und Oberwerries zu besuchen. Außerdem war ich erneut im Botanischen Garten von Bochum unterwegs, wo ich vor allem tolle Aufnahmen von den Kröten im künstlich angelegten Teich machen konnte.
Gegen Ende des Monats wurde es dann noch einmal musikalisch: Bei regelrechtem Sonnenbrandwetter fand die Eröffnung des Mittelalterlich Phantasie Spectaculum 2011 – wie schon im letzten Jahr – im Nienhauser Park in Gelsenkirchen statt. Ein Exot unter den Metal Bands fand etwas später den Weg ins Turock: Die verrückten Jungs von Metalucifer traten mit den Underground-Bands Torian und Erazor auf – definitiv das Konzert mit der höchsten Häufung von “Heavy Metal irgendwas”-Phrasen! Ein Heidenspaß
Der Mai bot wieder ein abwechslungsreiches Programm. Auto-Fans und insbesondere Oldtimerfreunde kamen bei der jährlich stattfindenden Tour de Rü wieder voll auf ihre Kosten – und auch ich ließ mir den Start der Tour im Stadtgarten natürlich nicht entgehen, da man dort bekanntlich noch immer ohne großes Gedränge in Ruhe Fotos machen kann, wobei es auch hier – verständlicherweise – jedes Jahr voller wird. Sehr schöne Fotos konnte ich auch in der neuen Ausstellung – Magische Orte – im Gasometer schießen – dort bieten sich dem Besucher wahrlich magische Momente! Ein Besuch ist sehr zu empfehlen.
Weiterhin hatte der Mai noch zwei sehr gute Konzerte zu bieten. Die Folk-Metal Urgesteine Adorned Brood und Black Messiah gaben sich im Helvete in Oberhausen die Ehre. Außerdem war das nunmehr schon 14. Metal City Festival im Lükaz in Lünen ein voller Erfolg. Kein Wunder angesichts des tollen Aufgebots an kultigen Metal Bands: Iron Fate, Dragonsfire, Lonewolf und Warrant.
Für relativ viel Aufsehen sorgte mein Beitrag zum Projekt “Rettet den Grugapark”. Angesichts des drohenden Messeausbaus auf dem Gelände des Grugaparks müssen die Bewohner der Stadt Essen bzw. die Liebhaber der “grünen Lunge” eben alle Register ziehen, um für den Erhalt des wertvollen Parks zu sorgen.
Musikalisch war auch im Juni wieder einiges los! Zum Monatsbeginn traten bei der Metal Night in Dortmund Hombruch drei starke Bands aus der Umgebung auf: Stormgarde, No Inner Limits und Dawn Of Destiny. Highlight des Monats war definitiv das Rock Hard Festival 2011 im Amphitheater Gelsenkirchen. Auch wenn das Wetter alles andere als gut war, der Stimmung konnte es kaum etwas anhaben. Dies war aber auch nicht verwunderlich angesichts des guten Line-Ups. Am Samstag traten beispielsweise Bullet, Epica, Amorphis und Iced Earth auf – letztere sogar zum letzten Mal mit ihrem aktuellen Sänger. Klar, dass die Emotionen hier besonders hoch kochten.
Musik wurde auch auf der Demonstration für den Erhalt des Pfingst Open-Air im Löwental in Essen Werden gespielt. Neben Redebeiträgen diverser lokaler Politiker traten auf einem umfunktionierten LKW und der davor liegenden Grünfläche Cotton Terror, Sorgenkind und Sole Sentry auf – leider kamen viel weniger Demonstranten als erwartet, dennoch verdichteten sich schon kurz nach der Veranstaltung die Stimmen, dass es ein Pfingst Open-Air 2012 geben wird (wenn auch mit geänderten Auflagen)…
Düster war nicht nur die Musik beim Auftritt von Temple Of Twilight und Leichenwetter im Eckhaus in Essen Kettwig, sondern auch die Besucherzahl. Nur wenige hatten den Weg ins Eckhaus auf sich genommen – dafür wurden die wenigen Anwesenden jedoch mit zwei stimmungsvollen Auftritten belohnt.
Neben Konzerten gab es aber auch wieder reichlich andere Termine. Durch Zufall wurde ich zum Beispiel auf den Enten-Classic-Day 2011 auf dem Gelände der Dampfbierbrauerei Borbeck aufmerksam. Ein Pflichttermin für alle Liebhaber der kultigen Ente von Citroën. Kein Wunder, dass sich bei herrlichem Sonnenschein nicht nur etliche unterschiedliche Enten auf dem Gelände einfanden sondern auch hunderte Besucher dem Treffen beiwohnten.
Für etwas Unmut sorgte hingegen das Sommerfest 2011 der Ruhruniversität Bochum aufgrund diverser neuer Sicherheitsbestimmungen. Beim Public Viewing der Frauen-Fußball-WM auf dem Burgplatz war die Stimmung – zumindest auf dem Platz – super. Trotz einer phantastischen Atmosphäre im ganzen Land sollte es für die Deutsche Frauenmannschaft am Ende doch nicht reichen und sie schied überraschend schon im Viertelfinale aus…
Im nächsten Teil meines Jahresrückblicks werde ich die Monate Juli bis Dezember abdecken.








Wow, spannend noch einmal zu sehen was du alles so gemacht hast