Digitale Sony-Wechselobjektivkameras

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Nachdem Sony die Kamerasparte von Konica Minolta übernommen hat und im Jahr 2005 in den Markt für digitale Spiegelreflexkameras einstiegen ist, hat der Japanische Konzern den Kamerasektor gehörig aufgewirbelt. Lange Jahre teilten sich die beiden Platzhirsche Canon und Nikon den Kameramarkt weitgehend unter sich auf, doch zwischen 2006 und 2008 entwickelte sich Sony zum am schnellsten wachsenden Unternehmen im DSLR-Bereich. 2008 zählte Sony mit 13% Marktanteil bereits zum drittgrösten DSLR-Hersteller der Welt.

Praktischerweise entschied man sich bei Sony dafür, das A-Bajonett, das Minolta bereits seit 1985 in seinen Kameras verbaute (etwa in der Minolta-Dynax) beizubehalten und so wurden sämtliche DSLR- und einige Jahre später auch die SLT-Kameras der Sony Alpha-Modellreihe mit dem A-Bajonett ausgestattet. Dies hatte zur Folge, dass bereits zur Einfühung der Sony α100, der ersten Kamera der Alpha-Modellreihe, im Jahr 2006 eine Vielzahl an alten und neuen Objektiven zur Verfügung stand, da Sony etliche etablierte Minolta-Objektive lediglich unter neuem Firmenlogo weiterproduzierte.

Das Jahr 2010 markierte schließlich einen Wendepunkt, denn Sony fuhr das DSLR-Angebot zurück und setzte stattdessen von nun an auf die völlig neu entwickelten SLT-Kameras. Die Abkürzung steht für „single-lens translucent“ und bedeutet, dass ein lichtdurchlässiger Spiegel verwendet wird, wodurch u.a. schnellere Serienbildgeschwindigkeiten möglich werden, da das Hochklappen des Spiegels wie bei herkömmlichen DSLR-Kameras entfällt. Hervorzuheben ist, dass sämtliche Kameras für das A-Bajonett mit einem kameraeigenen Bildstabilisator (abgekürzt SSS für Super Steady Shot) ausgestattet sind, der auch alte Analog-Objektive stabilisieren kann.

Im gleichen Jahr führte Sony mit den spiegellosen NEX-Kameramodellen (Abkürzung für „New E-Mount eXperience“, sog. MILC-Kameras – engl. für „mirrorless interchangeable lens cameras“; im deutschen Sprachgebrauch auch als DSLM für „digital single lens mirrorless“ bezeichnet) das neue E-Bajonett ein, das aufgrund des kürzeren Auflagenmaßes wesentlich kompaktere Bauweisen zuließ.

Bis zu diesem Zeitpunkt war die Unterscheidung der verschiedenen Sony-Modelle noch relativ gut nachvollziehbar: Die Alpha-Modelle mit A-Bajonett gab es entweder als DSLR-Kamera (dreistellige Ziffer) oder SLT-Kamera (zweistellige Ziffer). Bis auf wenige Ausnahmen waren alle Kameras mit A-Bajonett mit einem APS-C-Sensor ausgestatt, lediglich die α850, a900 und die α99 waren mit einem Vollformat-Sensor bestückt. Darüber hinaus gab es nur die spiegellose NEX-Modellreihe für das E-Bajonett.

2013 erschien schließlich die Sony α7, die zwar eine fantastische Kamera darstellt, jedoch auch für mehr Verwirrung bei den Bezeichnungen sorgte. Der Grund dafür ist schnell gefunden: Die α7 war die erste Kamera aus der Alpha-Modellreihe, bei der statt dem für die Alpha-Modelle üblichen A-Bajonett erstmals das E-Mount zum Einsatz kam, das zuvor den NEX-Kameras vorbehalten war. Außerdem brachte Sony mit der α3000 eine spiegellose Kamera, die nur optisch einem DSLR-Gehäuse nachempfunden war, auf den Markt, die ebenfalls – anders als für die Alpha-Reihe üblich – ein E- statt A-Mount spendiert bekam. Alle weiteren vierstelligen Alpha-Modelle (α5000, α6000 usw.) verfügen ebenfalls über ein E-Bajonett.

Im Zuge der Problematik mit den unübersichtlichen Bezeichnungen entschied sich Sony – auch aufgrund von Unsicherheiten bei den Käufern, die nicht so recht wussten, welche Kamerasysteme Sony auch in Zukunft fortführen würde – die NEX-Reihe zugunsten neuer spiegelloser Kameras für das E-Bajonett 2014 komplett einzustampfen. Außerdem werden fortan die drei verbliebenen digitalen Kameratypen mit Wechselobjektiven (nämlich Spiegelreflex- und SLT-Kameras auf der einen sowie spiegellose Kameras auf der anderen Seite) für die beiden Bajonettanschlüsse mit den internen Abkürzungen ILCA (für A-Mount) und ILCE (für E-Mount) gekennzeichnet. Sonderlich mehr Klarheit wird dadurch jedoch meines Erachtens nicht gerade geschaffen. Erschwert wird der Überblick über die angebotenen Kameras dadurch, dass den Produktbezeichnungen für Bundles bestehend aus Kamera und ein oder mehreren Objektiven weitere Buchstaben (etwa K, M, Y etc.) hinzugefügt werden.

In diesem Kontext muss auch noch erwähnt werden, dass Sony bei den Modellen mit E-Bajonett zunächst auf die kamerainterne Bildstabilisierung verzichtete. Erst mit der Einführung der Sony α7II im Jahr 2015 erschien erstmals eine Kamera der E-Bajonett-Serie mit eingebauter 5-Achsen-Bildstabilisierung. Nun können auch sämtliche Objektive ohne Bildstabilisator vom Stabilisator der Kamera profitieren, während beim E-Bajonett zuvor auf mitunter deutlich teurere Objektive mit Bildstabilisator zurückgegriffen werden musste. Um Objektive des A-Bajonetts auf Kameras mit E-Bajonett zu verwenden, bietet allein Sony vier verschiedene Adapter an. Je nach verwendetem Adapter und Objektiv müssen jedoch gewisse Einschränkungen in Kauf genommen werden. Die automatische Fokussierung beispielsweise wird bei Verwendung des LA-EA1-Adapters nur für Objektive unterstützt, die einen eigenen Fokusmotor eingebaut haben (Kennzeichnung SSM und SAM). Mit dem Adapter LA-EA2, der einen teiltransparenten Spiegel enthält, wird eine ältere NEX-Kamera wie eine SLT-Kamera behandelt, so dass dadurch jedes Objektiv für das A-Bajonett ohne Einschränkung verwendet werden kann.

Übersichtsseiten für alle Sony-Objektive mit A- und E-Bajonett sind ebenfalls in Arbeit.

• Sony Festbrennweiten-Objektive (A- & E-Bajonett)
• Sony Zoom-Objektive (A- & E-Bajonett)

Aufgrund der Vielzahl an modernen Techniken, die heute in den Sony-Modellen mit Wechselobjektiven stecken, konnte ich nicht jede Kamera-Funktion in die Tabelle mit aufnehmen. Ich habe daher die meiner Meinung nach gängisten Daten und Fakten, die sich am besten zum Vergleichen eignen (z.B. Sensorgröße, Pixelanzahl, Serienbildgeschwindigkeit, Autofokus-Felder, ISO-Empfindlichkeiten sowie einige ergänzende Bemerkungen), eingetragen.

Noch ein letzter Hinweis: Die Formatbezeichnungen Kleinbild (KB) und Vollformat (VF) werden mittlerweile weitgehend synonym gebraucht. Weitere Abkürzungen und einige Begriffe habe ich in der Legende unter der Tabelle erläutert.

Nun wünsche ich aber viel Spaß beim Stöbern und Vergleichen der verschiedenen Kamera-Modelle. Vielleicht hilft euch die Übersicht ja bei der nächsten Kaufentscheidung. 🙂

Fehlt euch noch eine Angabe? Oder ist alles gut so wie es ist? Für Kritik und Anmerkungen habe ich jederzeit ein offenes Ohr. Gerne könnt ihr mir auch einen Kommentar unten auf der Seite hinterlassen.

HerstellerNameKamera-BezeichnungMountTypBild-
sensor
Sensor-
typ
Format-/
Crop-
Faktor
MegapixelAF-
Felder
Bild-
feld
ca.
Bilder
pro Sek.
ISO
min.
ISO
max.
Live-
View
Video-
modus
Speicher-
medium

Markt-
einführung
Sonyα33SLT-A33ASLTCMOSAPS-C1,514,215100%710012800jajaSD / MS2010
Sonyα35SLT-A35ASLTCMOSAPS-C1,516,215100%710012800jajaSD / MS2011
Sonyα37SLT-A37ASLTCMOSAPS-C1,516,015100%710016000jajaSD / MS2012
Sonyα55SLT-A55ASLTCMOSAPS-C1,516,215100%1010025600jajaSD / MS2010
Sonyα57SLT-A57ASLTCMOSAPS-C1,516,215100%1210016000jajaSD / MS2012
Sonyα58SLT-A58ASLTCMOSAPS-C1,520,115100%810016000jajaSD / MS2013
Sonyα65SLT-A65ASLTCMOSAPS-C1,524,715100%1010016000jajaSD / MS2011
Sonyα68ILCA-68ASLTCMOSAPS-C1,524,215100%810025600jajaSD / MS2016
Sonyα77SLT-A77ASLTCMOSAPS-C1,524,319100%1210025600jajaSD / MS2011
Sonyα77 IIILCA-77M2ASLTCMOSAPS-C1,524,379100%125025600jajaSD / MS2014
Sonyα99SLT-A99ASLTCMOSKB/VF124,319/102100%610025600jajaSD / MS2012
Sonyα100DSLR-A100ADSLRCCDAPS-C1,510,2995%31001600neinneinCF / MS2006
Sonyα200DSLR-A200ADSLRCCDAPS-C1,510,2995%31003200neinneinCF / MS2008
Sonyα230DSLR-A230ADSLRCCDAPS-C1,510,2995%31003200neinneinSD / MS2009
Sonyα290DSLR-A290ADSLRCCDAPS-C1,514,0995%31003200neinneinSD / MS2010
Sonyα300DSLR-A300ADSLRCCDAPS-C1,510,2995%31003200janeinCF / MS2008
Sonyα330DSLR-A330ADSLRCCDAPS-C1,510,2995%31003200janeinSD / MS2009
Sonyα350DSLR-A350ADSLRCCDAPS-C1,514,2995%31003200janeinCF / MS2008
Sonyα380DSLR-A380ADSLRCCDAPS-C1,514,2995%31003200janeinSD / MS2009
Sonyα390DSLR-A390ADSLRCCDAPS-C1,514,2995%31003200janeinSD / MS2010
Sonyα450DSLR-A450ADSLRCCDAPS-C1,514,6995%320012800neinneinSD / MS2010
Sonyα500DSLR-A500ADSLRCCDAPS-C1,512,3995%520012800janeinSD / MS2009
Sonyα550DSLR-A550ADSLRCCDAPS-C1,514,0995%720012800janeinSD / MS2009
Sonyα560DSLR-A560ADSLRCCDAPS-C1,514,01195%710012800janeinSD / MS2010
Sonyα580DSLR-A580ADSLRCCDAPS-C1,516,71195%710025600jajaSD / MS2010
Sonyα700DSLR-A700ADSLRCMOSAPS-C1,512,21195%51006400neinneinCF / MS2007
Sonyα850DSLR-A850ADSLRCMOSKB/VF124,6998%31006400neinneinCF / MS2009
Sonyα900DSLR-A900ADSLRCMOSKB/VF124,69100%51006400neinneinCF / MS2008
Sonyα3000ILCE-3000EDSLMCMOSAPS-C1,520,025100%310016000jajaSD / MS2013
Sonyα3500ILCE-3500EDSLMCMOSAPS-C1,520,025100%310016000jajaSD / MS2013
Sonyα5000ILCE-5000EDSLMCMOSAPS-C1,520,125100%310016000janeinSD / MS2014
Sonyα5100ILCE-5100EDSLMCMOSAPS-C1,524,7179100%610025600janeinSD / MS2014
Sonyα6000ILCE-6000EDSLMCMOSAPS-C1,524,3179100%1110025600jajaSD / MS2014
Sonyα6300ILCE-6300EDSLMCMOSAPS-C1,524,2425100%310051200jajaSD / MS2016
Sonyα7ILCE-7EDSLMCMOSKB/VF124,325/117100%55025600jajaSD / MS2013
Sonyα7 IIILCE-7M2EDSLMCMOSKB/VF124,325/117100%55025600jajaSD / MS2015
Sonyα7RILCE-7REDSLMCMOSKB/VF136,425100%410025600jajaSD / MS2013
Sonyα7R IIILCE-7RM2EDSLMCMOSKB/VF142,425/399100%550102400jajaSD / MS2015
Sonyα7SILCE-7SEDSLMCMOSKB/VF112,225100%550409600jajaSD / MS2014
Sonyα7S IIILCE-7SM2EDSLMCMOSKB/VF112,2169100%550409600jajaSD / MS2015
Sonyα NEX-3EDSLMCMOSAPS-C1,514,225100%720012800jajaSD / MS2006
Sonyα NEX-C3EDSLMCMOSAPS-C1,516,225100%720012800jajaSD / MS2011
Sonyα NEX-F3EDSLMCMOSAPS-C1,516,125100%720012800jajaSD / MS2012
Sonyα NEX-3NEDSLMCMOSAPS-C1,516,125100%710012800jajaSD / MS2013
Sonyα NEX-5EDSLMCMOSAPS-C1,514,225100%720012800jajaSD / MS2006
Sonyα NEX-5NEDSLMCMOSAPS-C1,516,125100%710012800jajaSD / MS2011
Sonyα NEX-5REDSLMCMOSAPS-C1,516,125100%710025600jajaSD / MS2012
Sonyα NEX-5TEDSLMCMOSAPS-C1,516,125100%710025600jajaSD / MS2013
Sonyα NEX-6EDSLMCMOSAPS-C1,516,125100%1010025600jajaSD / MS2012
Sonyα NEX-7EDSLMCMOSAPS-C1,524,325100%1010016000jajaSD / MS2011

Legende

Die unterschiedlichen Funktionen von Kameras und Objektiven werden häufig mit diversen Abkürzungen gekennzeichnet. Da es unter den Herstellern keine einheitlichen Bezeichnungen gibt, kann man hier schnell durcheinander kommen. Für das bessere Verständnis der obigen Tabelle ist eine Legende daher vielleicht ganz hilfreich. Neben eher speziellen Abkürzungen habe ich auch einige weitere fotografische Begriffe mit aufgenommen.

AbkürzungErklärung
AbbildungsmaßstabVerhältnis der Abbildungsgröße eines Objektes zur Größe des Originalobjektes
ACDas AC-Bajonett war eine Übergangslösung zwischen dem alten FD- und dem aktuellen EF-Standard
AFAutofokus
APOApochromatisch, Verwendung spezieller Linsen in den drei Grundfarben zur besonders effektiven Reduzierung von Farbfehlern
APS-CSensor, nach dem analogen Advanced Photo System (25.1 x 16.7 mm) benannt, bezeichnet heute Sensorgrößen zwischen 20.7 x 13.8 mm und 28.7 x 19.1 mm, die meist in Einsteiger- und Semiprofessionellen DSLR-Kameras verbaut werden; resultiert meist in einem 1,6-fachen Format- bzw. Crop-Faktor
ARTBesonders hochwertige Objektivserie von Sigma, bei der Fokus primär auf optischer Qualität liegt
ASPAsphärisch (Aspherical), Linsen mit mehreren Krümmungsradien für aufwändige optische Korrekturen
AT-Xspeziell für DSLR-Kameras optimerte Objektivserie (Tokina); Abkürzung für Advanced Technolgy
BajonettObjektivanschluss, bei Canon aktuell EF- und EF-S-Bajonett, zu Analog-Zeiten z.B. FD-Bajonett
CCDSensor-Typ
CF-KarteSpeichermedium für Kameras (Compact Flash)
CMOSSensor-Typ
Crop-Faktorsiehe APS-C
CSCAbkürzung für Compact System Camera (Kompakte Systemkamera)
DCDigital Compact, Objektive mit für Digitalkameras optimiertem Strahlengang, die speziell für Sensoren im APS-C-Format konstruiert sind (Sigma)
DGDigital Grade, Objektive mit optimiertem Strahlengang für Vollformat-Kameras (Sigma)
Dispeziell für Vollformat-Kameras konstruierte Objektive (Tamron)
Di IIspeziell für APS-C-Kameras konstruierte Objektive (Tamron)
DODiffractive Optics, spezielles Mehrfachbeugungsglied-Linsensystem erlaubt kompaktere Bauweise (Canon)
DSLMAbkürzung für Digitale einäugige spiegellose Kamera (digital single lens mirrorless)
DSLRAbkürzung für Digitale Spiegelreflexkamera (engl. digital single-lens reflex)
DXspeziell für ASP-C-Kameras konstruierte Objektive (Tokina)
DX-FormatSensortyp des Herstellers Nikon, ca. 1,5-facher Formatfaktor, mit ca. 23,7 mm x 15,6 mm ist das DX-Format etwas kleiner als das herkömmliche Kleinbildformat bzw. der APS-C-Standard, siehe auch Sensorformat
ECFEye Controlled Focussing; die Kamera wählt anhand der Bewegung des Augapfels das AF-Feld (nur in wenigen analogen EOS-Kameras verbaute Funktion)
EFElectronic Focus, Canons aktueller Objektiv-Standard (für Vollformat- und APS-C-Kameras geeignet)
EF-Sspeziell für APS-C-Kameras konstruierte Objektive (nicht an Vollformat-Kameras verwendbar)
EOSAbkürzung für Electro-Optical System, Modellbezeichnung für alle analogen SLR und digitalen DSLR von Canon
EXExcellence, besonders hochwertige Objektivserie von Sigma
FDDas FD-Bajonett von Canon war die dritte Generation des R-Bajonetts
Fischauge/Fish-EyeObjektiv mit besonders großem Aufnahmebereich (180° und mehr)
FLDas FL-Bajonett von Canon war die zweite Generation des R-Bajonetts
Folienhalter-FilterhalterVorrichtung, um Folienfilter vor Linsen mit einem sehr großen Durchmesser oder vor dem Bajonett anzubringen
Formatsiehe Sensorformat
FXspeziell für Vollformat-Kameras konstruierte Objektive (Tokina)
FX-FormatBezeichnung des Vollformatsensors in Nikon-Kameras, siehe auch Sensorformat & Vollformat (VF)
Gelatin-FilterhalterVorrichtung, um spezielle Filter in das Objektiv-Bajonett einzusetzen, wenn die Frontlinse zu groß oder zu stark gekrümmt ist, um einen herkömmlichen Filter aufzuschrauben
HSMHyper-Sonic Motor, im Objektiv verbauter Ultraschallmotor (Sigma)
IFInnenfokussierung, beim Fokussieren werden nur eine oder mehrere Linsengruppen im Inneren des Objektivs bewegt
IS Image Stabilizer, optischer Bildstabilisator im Objektiv reduziert Verwacklungen (Canon)
Kleinbild (KB)Ein Kleinbild- bzw. Vollformat-Sensor (ca. 36 x 24 Millimeter) kommt vor allem in Profimodellen (sog. Vollformatkameras zum Einsatz, z.B. EOS 1D, EOS 5D & EOS 6D)
LBesonders hochwertige Objektivserie von Canon, erkennbar an einem roten Ring (einige L-Objektive sind darüberhinaus weiß-grau gefärbt)
LDLow Dispersion, spezielle Linsenelemente zur Reduzierung chromatischer Aberration (Tamron), siehe auch APO
MakroSpezielle Objektive für die Makro-Fotografie können einen Abbildungsmaßstab bis ca. 1:1 fotografisch abbilden (herkömmliche Objektive erzielen nur einen Abbildungsmaßstab von 1:7 bis 1:10)
MFManueller Fokus
MFT (µFT)Der Micro-Four-Thirds-Standard ist der einzige herstellerübergreifende Standard für spiegellose digitale Kamerasysteme; wurde maßgeblich von Panasonic und Olympus entwickelt
MikromotorIm Objektiv verbauter Motor zur Autofokussierung, je nach Objektiv manchmal relativ laut und/oder nicht ganz so schnell, siehe auch USM
MILCAbkürzung für Spiegellose Kamera mit Wechselobjektiv (engl. mirrorless interchangeable lens camera) - siehe DSLM
MMsiehe Mikromotor
Mountengl. Bezeichnung für Bajonett
MSSpeichermedium für Kameras des Herstellers Sony (Memory Stick)
MSCAbkürzung für Spiegellose Systemkamera (engl. mirrorless system camera) - siehe DSLM
NEXAbkürzung für Sony New E-Mount eXperience
OSOptischer Stabilisator, im Objektiv eingebaute Sensoren gleichen – im Zusammenspiel mit einem beweglich aufgehängten Linsenelement – Kamerabewegungen aus, um eine Verwacklungsunschärfe zu verhindern (Sigma)
Pancake-ObjektivBesonders schmal konstruiertes Objektiv („flach, wie ein Pfannkuchen“)
PZAbkürzung für Powerzoom, motorisierter Zoom per Drucktaste (nur im Canon EF 35-80mm f/4-5,6 PZ zu finden)
RDas R-Bajonett war der erste Objektivanschluss für Canon Canonflex-SLRs
RFHinterlinsen-Fokussierung (Rear Fokus)
SD-KarteSpeichermedium für Kameras (Secure Digital)
SensorformatDSLR-Kameras verwenden meist einen APS-C- oder Kleinbild- bzw. Vollformat-Sensor; an kleineren Systemkameras kommt auch ein MFT-Sensor zum Einsatz
SLRAbkürzung für Spiegelreflexkamera (engl. Single-Lens Reflex)
SLTAbkürzung für Sony-Kameras mit lichtdurchlässigem Spiegel (engl. single-lens translucent camera)
SSSAbkürzung für Sonys in allen Kameras mit A-Bajonett integrierten Bildstabilisator "Super Steady Shot"
Steckfilter (Drop-In-Filter)Vorrichtung, um Filter mit einem relativ kleinen Durchmesser in sehr große Objektive einzusetzen
STFSmooth Trans Focus (Laowa-Objektive)
STMIm Objektiv verbauter Steppermotor (Canon), vor allem zum lautlosen Fokussieren bei Filmaufnahmen konzipiert
StreulichtblendeDie meist aufschraubare, gelegentlich auch fest verbaute Streulichtblende soll seitlich in das Objektiv einfallendes Licht reduzieren
(auch bezeichnet als Gegenlichtblende [Geli] oder Sonnenblende)
TSTilt-Shift-Objektiv, Spezielles Objektiv um stürzende Linien z.B. im Architekturbereich auszugleichen (Shift-Funktion)
USDUltrasonic Silent Drive, im Objektiv verbauter Ultraschallmotor (Tamron)
USMIm Objektiv verbauter Ultraschallmotor, meist leiser und schneller als der in vielen älteren Objektiven verbaute Mikromotoren
VCVibration Compensation, optischer Bildstabilisator im Objektiv reduziert Verwacklungen (Tamron)
Vollformat (VF)Ein Vollformat-Sensor kommt in professionellen Kamera-Modellen (z.B. Canon EOS-Serie 1D, 5D und 6D) zum Einsatz; meist 24 mm x 36 mm groß (entspricht 35-mm-Kleinbildfilm-Format); VF-Sensor ist größer als ein APS-C-Sensor, dadurch bessere Bildqualität möglich
Vollzeiteingriff Fokussierungmanuelles Eingreifen in das automatische Fokussieren möglich
ZEZeiss-Objektive für das Canon EF-Bajonett
ZF.2Zeiss-Objektive für das Nikon F-Bajonett

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http://fotowalther.de/digitale-sony-wechselobjektivkameras/

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Quellen:

https://en.wikipedia.org/wiki/Sony_Alpha
https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_Sony_%CE%B1_cameras
https://en.wikipedia.org/wiki/Sony_A7

Version 1.0 – Stand: 14.06.2016