Griechisches Festland 2011

Nachdem ich bereits fünf Mal auf griechischen Inseln Urlaub gemacht habe (etwa Kreta, Korfu, Zakynthos oder Samos), feierte diesen Sommer das Festland Premiere.

Die Wahl fiel auf den kleinen Ort Psakoudia, rund 80 Kilometer von Thessaloniki entfernt, in der Region Chalkidiki. Vom Ort selber, der übrigens nur aus einer Umgehungsstraße, einer Strandpromenade mit einigen Restaurants, Supermärkten, Wohnhäusern und einigen wenigen Hotels besteht, habe ich zwar auch einige Fotos gemacht, die meisten Bilder entstanden jedoch auf den Ausflügen – doch dazu später mehr.

Leider musste ich feststellen, dass es auf dem Festland im Gegensatz zu den Inseln so gut wie keine süßen Straßenkatzen, die sich prima als Fotomotive für Katzenkalender eignen, sondern nur jede Menge Straßenköter gibt. Daher mussten Sonnenauf- und untergänge sowie andere Motive im Ort für Bilder herhalten. Insgesamt habe ich während der knapp drei Wochen übrigens rund 1500 Fotos geschossen. Die Masse an Bildern zu sichten, auszusortieren und zu bearbeiten, brachte – wie ich zu Hause feststellen musste – doch einiges an Aufwand mit sich, der sich jedoch meines Erachtens gelohnt hat.

Übernachtet wurde im Dreisterne-Hotel Philoxenia (wie das gleichnamige griechische Restaurant in Essen Bredeney, das ich nur empfehlen kann). Das Zimmer in Block E mit Balkon zu einem kleinen Waldstück vor der Küste war geräumig und sauber, das Essen für griechische Verhältnisse vor allem Abends sehr vielseitig. Das Essen setzte sich zum Glück nicht aus Touristenfutter zusammen, sondern bestand größtenteils aus landestypischen Speisen. Eine kleine Anekdote am Rande: Gyros, das „Lieblingsessen“ vieler Urlauber gab es z.B. nur ein Mal pro Woche, Pommes suchte manch einer vergeblich. 😉

Der Strand sowie das Meer vor Ort waren ebenfalls sauber – lediglich am ersten Tag lauerten einige Quallen im seichten Wasser. Die Liegen waren “kostenlos” nutzbar, wenn man bei den dazugehörigen Bars etwas zu Essen oder zu Trinken bestellte. Nicht jedermanns Sache waren die vielen Verkäufer, die den ganzen Tag über an den Liegen vorbei liefen und allerlei Waren (z.B. Gebäckteilchen aber auch Sonnebrillen, Uhren, Schuhe, Taschen, ja sogar Trommeln, Möbelstücke oder Pfeil und Bogen!) teils lautstark und gelegentlich auch aufdringlich anpriesen.

Bei gut 20 Tagen Urlaub auf dem griechischen Festland wurden neben erholsamen Strand- und Badetagen natürlich auch einige Ausflugstage eingeschoben, für die ich jeweils einen separaten Blog-Eintrag verfasst habe.

1. Lange Bustour zu den fantastischen Meteora-Klöstern

2. Drei Tage Fahrten auf eigene Faust mit dem Leihwagen

• Tag 1: Erster Finger Kassandra
• Tag 2: Zweiter Finger Sithonia
• Tag 3: Inland der Chalkidiki-Region

3. Besuch der Stadt Thessaloniki

4. Kreuzfahrt entlang der “verbotenen” Insel Athos

Eins steht nach dem Urlaub auf jeden Fall schon fest: Das griechische Festland ist so vielseitig, dass ich auf jeden Fall noch einmal wiederkehren möchte, um noch mehr von dem Land und seiner Kultur zu sehen. Am liebsten wäre mir eine Rundreise zu den anderen antiken Städten wie Athen, Delphi oder Korinth.

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4 Kommentare

  1. Wow, du machst dir aber richtig Arbeit. Gefällt mir gut!
    War vor einiger Zeit auch in CHalkidiki und werde deine Berichte alle noch lesen.
    Weiter so 🙂

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