Metal Invasion 2016

Neuer Name, sonst alles beim Alten!

Wie in den zwei Vorjahren veranstaltete der Kölner Verein Metal Invasion auch 2016 wieder ein feines Indoor-Festival von Fans für Fans! Ursprünglich unter dem Namen Cologne Metal Invasion ins Leben gerufen, läuft das Festival seit diesem Jahr nur noch unter dem Titel Metal Invasion. Vor allem Liebhaber von Heavy und Power Metal kamen bei der diesjährigen Auflage am 02.04.2016 im Engelshof erneut voll auf ihre Kosten: Mit Freedom Call und Sinbreed konnten als Headliner zwei namhafte deutsche Stimmungskanonen an Land gezogen werden! Doch auch das übrige Line-Up brauchte sich keineswegs zu verstecken: Dragonsfire, Layment und Wolfen, die in NRW beleibe keine unbeschriebenen Blätter mehr sind, wurden ihrem Ruf als Garanten für starke Live-Auftritte mehr als gerecht. Außerdem mit dabei waren Haggefugg, Blessed Hellride und Javelin.

Schnellzugriff:

Springt mit folgenden Links direkt zum Abschnitt der jeweiligen Band:

Sober Truth

Sober Truth aus Siegburg hatten das Glück, von Fans per Voting auf das Festival gewählt zu werden. Zwar hatten eigentlich Hopelezz das Facebook-Voting für sich entschieden, da jedoch nicht klar war, ob Votes von Fake-Accounts abgegeben wurden, sollten kurzerhand beide Bands bei der Metal Invasion 2016 auftreten. Da Hopelezz jedoch aus Termingründen absagen mussten, wurde letztlich nur Sober Truth die Ehre zuteil, das Festival um kurz nach 13 Uhr zu eröffnen. Die Jungs und das Mädel (den Bass zupft seit kurzem Jules Rockwel) um Frontmann Torsten Schramm machten keine Gefangen und gaben wie gewohnt von Beginn an voll auf die Zwölf. Für die Metal Invasion hatte die Truppe ein besonderes Set bestehend aus ausschließlich neuen Nummern mitgebracht, die beim Publikum durchweg gut ankamen. Mein persönlicher Favorit: Ganz klar der Kracher Demoniac! Mit ihrem eigenständigen Mix aus druckvollem Groove und Thrash Metal lockten Sober Truth trotz des herrlichen Wetters draußen bereits eine ansehnliche Meute vom Innenhof in die Halle des Engelshofs und entpuppten sich somit als perfekter Opener eines noch jungen Festivaltages.

Setlist:

Murphys Law
My Enemy, Demoniac
Collapse
Welcome To Majula
Leave The Locust In The Lunatic Asylum
Paragon
Painless

Links zu Sober Truth: Offizielle Homepage | Facebook

Haggefugg

„Wir sind Haggefugg, was seid ihr?“, hallte der Schlachtruf der Mittelalter Rocker von Haggefugg schon kurz nach Beginn des Auftritts erstmals durch die Halle. Lautstark schallte es umgehend vom Publikum zurück: „Haggefoll!“ Keine Frage, etliche der Anwesenden kannten die Band schon im Vorfeld, waren sie doch mit dem Prozedere bestens vertraut. Die sechs Spielleut aus Köln, die sich auf die Fahne geschrieben haben, mit dem Publikum – ich zitiere – „Fässer zu leeren und zu Tanzen, bis die Füße stinken“ gaben alles, um ihren Worten Taten folgen zu lassen, der Meute ordentlich einzuheizen sowie den Bierausschank gehörig anzukurbeln. Und was soll ich sagen? Das Konzept ging aber mal sowas von auf! Dass mich eine Mittelalter-Rock-Band zuletzt so umgehauen hat, ist lange her. Die sympathischen Kerle um Sänger Yannick, die auch nach dem Auftritt noch für den ein oder anderen Plausch parat standen, werden das Genre zwar nicht revolutionieren, machten ihren Job dafür aber fast schon so solide wie etablierte Szenegrößen. In klassischer Rockbesetzung, die wie üblich durch allerlei folkige Instrumente wie Schalmei und Dudelsäcke ergänzt wird, angetreten, konnten sowohl eigene Nummern – hier seien vor allem die drei allesamt großartigen Songs Lebe dein Leben, Ruf der Ferne sowie der „Evergreen“ Plattgesoffen, die sich zum Teil auch auf der ersten in Eigenregie produzierten EP befinden, erwähnt – als auch bekannte Melodien wie etwa Ai vis lo lop restlos überzeugen. Von den Jungs wird man in Zukunft (hoffentlich!) noch einiges hören.

Setlist:

Merseburger Zaubersprüche
Tapferes Herz
Lebe dein Leben
Spielmannssünden
Ruf der Ferne
Plattgesoffen
In der Schenke
Ai vis lo lop
Trinkt aus!

Links zu Haggefugg: Offizielle Homepage | Facebook

Javelin

Nach einer weiteren Umbaupause betraten die – man darf sie wohl mit Fug und Recht so bezeichnen – Urgesteine von Javelin, die seit 1982 (mit Unterbrechungen) für erstklassigen Power Metal stehen, die Bretter, die die Welt bedeuten. Ohne große Ausschweifungen präsentierten Sänger Carsten Hille und seine Mannen ihren straighten Power Metal, der beim geneigten Genre-Liebhaber im Grunde keinerlei Wünsche offen ließ. Erfreulich: Neben bewährtem Songmaterial von den ersten beiden EPs sowie dem rund drei Jahre alten ersten Langspieler Fragments of the Inner Shadow gab es auch das ein oder andere neue Stück – besonders der Opener Saint Albans muss hier positiv hervorgehoben werden – auf die Ohren! Summa summarum, man entschuldige mir bitte dieses flache Wortspiel, lieferten die Hammer Musiker aus Hamm einen rundum gelungenen Auftritt ab.

Setlist:

Intro
Saint Albans
Dark Broken Land
Down
In The Rain
Fading Away
Pale Companion
Phantom
Waves Of Despair

Links zu Javelin: Facebook

Blessed Hellride

Blessed Hellride aus Trier, die als nächste an der Reihe waren, hatten sich auf die Fahne geschrieben, dem Publikum einen sprichwörtlichen Höllenritt zu bieten. Mit ihrem astreinen Heavy Rock, der so brachial wie genial die Gehörgänge flutete, gelang ihnen dies auch spielend. Bei diesem Gig stimmte einfach alles: Die markante röhrende Stimme, die Lyrics, der Sound – die gesamte Atmosphäre, echt eine Wucht! Und während vor der Bühne ausgelassen gefeiert wurde, ließen vor allem Bassist Oos Oos sowie Tieftöner Tiny Fuel dazu noch ihre langen Matten kreisen, als gäbe es kein Morgen mehr. Ganz großes Tennis! Mehr davon, Booze ’n‘ Roll forever!

Setlist:

Helldorado
Blood Red River
Hippie
Devils Ride
Dead Men’s Blues
Papa Joe
Blessed Hellride
Bastards

Links zu Blessed Hellride: Offizielle Homepage | Facebook

Wolfen

Im Anschluss an den wuchtigen Höllenritt stand bei Wolfen aus Köln wieder alles voll und ganz im Zeichen des Power Metals, was jedoch nicht heißt, dass es nun weniger kraftvoll zuging. Im Gegenteil: Der Auftritt von Wolfen im Vorjahr war schon nicht von schlechten Eltern gewesen, doch die vielen Auftritte, die die Band auf Tour mit allerlei bekannten Bands in der jüngeren Vergangenheit gespielt hat, haben augenscheinlich dafür gesorgt, dass die Wölfe nun noch kraftvoller und energischer heulen als noch vor einem Jahr. Voller Spielfreude und mit mächtig Spaß inne Backen schöpften Fronter Andreas von Lipinski und seine Crew – übrigens wie auch die drei vorherigen Bands – 45 Minuten lang aus den Vollen und präsentierten einen Rundumschlag ihrer letzten drei Alben. Besonders überzeugend fand ich dieses Mal den Gassenhauer Y2K sowie den phönomenalen Rausschmeißer The Irish Brigade! Bei all der technischen Versiertheit fiel es zwar auf, dass The Chosen One etwas verspielt wurde, jedoch tat dies der sehr gelungenen Sause überhaupt keinen Abbruch. Bei Wolfen zeigte sich wieder einmal deutlich, welch hochkarätige Perlen (leider) im Underground der Szene schlummern und noch auf den großen Durchbruch hoffen.

Setlist:

Sea Of Sorrows
White Chapel
Digital Messiah
Y2K
What
The Chosen One
The Irish Brigade

Links zu Wolfen: Offizielle Homepage | Facebook

Layment

Mit Layment stand plötzlich schon die sechste Band des Tages auf der Bühne,, fast zwei Drittel des Festivals waren damit schon rum. Man, wie die Zeit verrinnt, kann man da nur erstaunt feststellen, wenn ein Festivaltag einfach nur Spaß macht und einem jede der abwechslungsreichen Bands gefällt! Die „Sons of Herne“ wie sich die Band gerne selbst bezeichnet reihten sich nahtlos in die Riege der vorherigen durchweg guten Auftritte ein. Mit ihrem eigenwilligen Mix aus kraftstrotzendem, hin und wieder gar hymnenartigen (Power) Metal und gelegentlich eher langsam und melancholisch anmutenden Parts konnten Layment ohne Frage überzeugen. Vor allem der Opener This Covenant sowie der Rausschmeißer Sons Of Herne dürften sicher etlichen der Anwesenden in guter Erinnerung bleiben.

This Covenant
Remain Blind
Crossroads
The Seafarer
Beauty Beast
To The Ravens
Burning Candle
Another Road
Ode
Long Lost Forever
Sons Of Herne

Links zu Layment: Offizielle Homepage | Facebook

Dragonsfire

Auf die Hessischen Power-Metaller Dragonsfire hatte ich mich im Vorfeld besonders gefreut, schließlich lag das letzte Konzert, bei dem ich dabei war, schon wieder fünf Jahre zurück (für die, die es interessiert: es war beim Metal City Festival XIV in Lünen). In der Zwischenzeit hatte sich einiges – leider auch Tragisches – bei Dragonsfire ereignet. Anfang 2015 starb völlig überraschend Sänger, Bassist und Gründungsmitglied Torsten Thassilo Herbert, weshalb die Band erst einmal alle weiteren Aktivitäten auf Eis legte. Glücklicherweise entschied man sich, die Band fortzuführen. Mai 2015 wurde schließlich Frank Richter als neuer Sänger von Dragonsfire vorgestellt. Rückblickend auf das Konzert bei der Metal Invasion kann ich nur sagen: Chapeau! Der neue Mann am Mikro macht seine Sache super und auch der Rest der Band stellte eindrucksvoll unter Beweis, dass es die richtige Entscheidung war, das Projekt Dragonsfire fortzuführen. Egal ob Songs wie der Opener Blood For Blood, Klassiker wie Raging Fire oder der Kracher Burning For Metal zum Abschluss – die Musik und das gesamte Auftreten der Band strotzten nur so vor Spielfreude. Auch die Ansagen waren wie üblich herrlich amüsant (erwähnen muss man  hier etwa die obligatorischen Blödeleien vor dem reichlich Kopfkino auslösenden Titel Steel Eel) und natürlich zerlegte Schlagzeuger Jan Müller nach kurzer Zeit direkt die erste Ladung Drumsticks. So muss es sein, das ist der Spirit of Metal! Sehr geil war übrigens auch der Gastauftritt von Patrick, seines Zeichens Sänger bei der Kölner Formation Sic Zone, auf dessen „Hodenlosfalsett“ die Band gerne aufbaute. Die Parole Dragonsfire Rockxxx wurde bei der Metal Invasion wieder einmal wörtlich genommen, daher verwunderte es auch nicht, dass weite Teile des Publikums Band gebührend abfeierten.

Setlist:

Intro
Blood For Blood
Young & Wild
Wings Of Death
Steel Eel
Raging Fire
Dragonsfire ROckxxx
Cider Victims
Speed Demon
Heretic
Burning For Metal
Outro

Links zu Dragonsfire: Offizielle Homepage | Facebook

Sinbreed

Zu Sinbreed aus dem beschaulichen Wiesbaden brauche ich eigentlich gar nicht viele Worte verlieren, nur so viel vorweg: Der Auftritt war infernalisch geil! Auch wenn ich die Band schon ewig kenne, habe ich sie bei der Metal Invasion in Köln erstmalig live gesehen. Im Vorfeld hatte die Band bereits bekanntgeben, dass Sänger Herbie Langhans nicht dabei sein würde, da er sich noch mit Avantasia auf Tour befindet. Als Ersatzmann am Mikro konnte niemand geringeres als Ausnahmetalent Nick Hollemann, bekannt von Vicious Rumors und Powerized, gefunden werden. Holla die Waldfee kann man da nur sagen. Auch wenn einige wenige Besucher nörgelten, dass sie lieber den originalen Sänger gesehen hätten, so muss man neidlos anerkennen, dass Nick die Lieder von Sinbreed auf ein völlig abgefahrenes Level gehoben hat. Seine hohe Stimme beflügelte die Band regelrecht zu musikalischen Höchstleistungen. Doch nicht nur Nick, der wild über die Bühne fegte, animierte das Publikum zum Abgehen, auch die übrigen Bandmitglieder hatten sichtlich Spaß an diesem Abend. Wer nicht dabei war, hat etwas einmaliges verpasst, denn so Klasse der Auftritt von Nick auch war, so schnell wird es diese Kombination wohl nicht mehr geben, vor allem wenn man bedenkt, dass Sinbreed nicht gerade häufig live zu sehen sind!

Setlist:

Intro
Trough The Dark
Newborn Tomorrow
Call To Arms
Moonlit Night
When Worlds Collide
Master Creator
Bleed
Last Survivor
On The Run
Dust To Dust
Reborn
Book Of Life

Links zu Sinbreed: Offizielle Homepage | Facebook

Freedom Call

Headliner des Abends waren schließlich die Happy Metaller von Freedom Call, zu denen ich etwas weiter ausholen muss. Über fünf lange Jahre ist es nun schon wieder her, seit ich Freedom Call das letzte Mal gesehen habe – es war im Oktober 2010 in der Zeche Bochum. Unglaublich, wie doch die Zeit vergeht. Und in diesem Jahr bekomme ich die Spaßbacken aus Nürnberg dann gleich drei Mal innerhalb von zwei Monaten vor die Linse. Nach der Metal Invasion werde ich Freedom Call nämlich noch am 15.04. in Oberhausen als Vorband von Van Canto knippsen und Ende Mai sind die Männer dann Headliner beim Rage Against Racism 2016 in Duisburg! Wer also noch nichts vor hat, dem seien diese beiden Termine hiermit wärmstens empfohlen. Aber genug des Vorgeplänkels: Chris Bay und seine Mannschaft, die sich übrigens gerade hauptsächlich im Studio befinden, um ihr neues Album aufzunehmen, enterten pünktlich und wie üblich bestens aufgelegt gegen 23 Uhr die Bühne.

„Habt ihr Bock auf eine Happy Metal Party“, erkundigte sich Chris direkt zu Beginn und dem Lautstärkepegel sowie den vielen Freedom-Call-Shirts im Publikum nach zu vernehmen, ja, die Meute hatte Bock! Klar, die einen hassen die Band aufgrund ihrer Gute-Laune-Mucke, andere – dazu zähle ich mich auch – lieben sie genau dafür. All jene, die dem fröhlichen Power Metal nicht abgeneigt waren, bekamen dann auch rund 90 Minuten die geballte Dosis aus Power und Pathos geboten. Neu an Board war Joschi als Vertretung für Gitarist Lars, der leieder verhindert war. Lars hatte in wenigen Proben alle Songs gelernt und fügte sich so gut in die Band ein, dass man gar nicht bemerkt hätte, dass er kein ständiges Mitglied von Freedom Call war. Die Liedauswahl war super, Union Of The Strong beispielsweise war der perfekte Opener, Metal Invasion war exakt das richtige Lied zur richtigen Zeit am gleichnamigen (Festival)Ort, 666 Weeks Beyond Eternity hatte ich ewig nicht live gehört und auch Evergreens wie Babylon oder Warriors wurden nach allen Regeln der Kunst zusammen mit den Fans zelebriert.

Natürlich – und auch das gehört zu einem typischen Konzert von Freedom Call – hatte Chris Bay allerhand Gesprächs- und Quatschbedarf, woran sich ebenfalls die Geister scheiden. Mir jedenfalls entlockten die vielen Ansagen und Anekdoten regelmäßig Schmunzler, auch wenn in der Summe dafür Spielzeit für vielleicht ein bis zwei Lieder vertrödelt wurde. Aber seien wir ehrlich, Ansagen wie „Wir sind lange nicht in Köln gewesen – aber wir waren dafür auch nicht in Düsseldorf“ oder „Bei uns in Bayern nennt man das Pfütze“ als Seitenhieb auf die kleinen Kölschgläser sind einfach herrlich! Auch die Gesangskünste von Aushilfssänger Nick von Sinbreed wusste Chris Bay auf ironische Weise zu honorieren: „Habt ihr den Sänger von Sinbreed gehört? Der hat ja so hoch gesungen wie eine Fledermaus, so hoch, den hat man fast gar nicht gehört. Respekt!“ Das Publikum hatte sichtlich Spaß, die Powerfäuste wurden fleißig in die Lüfte gereckt und selbst für ein kleines Drumsolo war noch Zeit, bevor das Konzert mit einer ausgedehnten Version von Warriors endete. Ohne Zugabe wurden Freedom Call jedoch nicht nach Hause gelassen, weshalb es mit Land Of Light noch einen Song als Sahnehäubchen oben drauf gab.

Setlist:

Union Of The Strong
Eyes Of The World
Heart Of A Warrior
Farewell
Island Of Dreams
Metal Invasion
The Quest
666 Weeks Beyond Eternity
Power & Glory
Babylon
Freedom Call
Bleeding Heart
Warriors
Land Of Light

Links zu Freedom Call: Offizielle Homepage | Facebook

Nun, ursprünglich wollte ich gar keinen langen Konzertbericht schreiben, jetzt sind es doch ein paar Zeilen mehr als geplant geworden. Ich hoffe, ihr hattet beim Lesen und Resümieren des Festivaltages genauso viel Spaß wie ich. Zeit, ein kleines Fazit zu ziehen: Die dritte Ausgabe der Metal Invasion im Kölner Engelshof darf sicherlich als Erfolg verbucht werden, auch wenn mehr Besucher wünschenswert gewesen. Ein solch hochkarätiges Billing hätte deutlich mehr Zulauf verdient gehabt – also nächstes Mal die Hintern hoch und im Engelshof erscheinen, damit das Festival auch in Zukunft stattfinden kann! Der Ablauf verlief planmäßig, es gab so gut wie keine Verzögerungen, die Technik lief ebenfalls wie am Schnürchen, auch der Sound war super. Die mitunter schwierigen Lichtverhältnisse mit viel Gegenlicht von hinten und wenig Beleuchtung von vorne mögen manchen Fotografen zur Weißglut gebracht und die Kameratechnik zum Anschlag gebracht haben, doch das ist meckern auf hohem Niveau. Auch wenn das Licht bei manchen Bands – zumindest aus fotografischer Sicht – nicht ganz optimal war, so kann sich die Ausbeute an Bildern den Umständen entsprechend dennoch sehen lassen. Darüber hinaus bot die Metal Invasion alles was das geneigte Metalherz begehrt: Eine tolle Bandauswahl, leckeres Grillgut und gut gewürzte Pommes, Reibekuchen, Bier, Softtrinks und Kaffee zu fairen Preisen (1,40€ pro Kölschglas bzw. Tasse), das Ganze im historischen Ambiente des Engelshofs. Was will man mehr? Na klar, eine Neuauflage in 2017, die bereits angekündigt wurde! Ich komme gerne wieder! Ein Dank an die Veranstalter des Vereins Cologne Metal Invasion e.V., die solch ein schönes Festival von Fans für Fans auf die Beine stellen, darf an dieser Stelle gewiss nicht fehlen. In diesem Sinne: Bis zum nächsten Jahr.

Weiterführende Informationen zur Metal Invasion findet ihr auf der offiziellen Webseite sowie auf Facebook.

Zum Weiterstöbern hier noch der Link zum Bericht und den Fotos der Metal Invasion des vergangenen Jahres:

Cologne Metal Invasion 2

 

Veröffentlicht in: Blog,Konzertberichte mit den Schlagworten: ,,,,,,,,,,,,.

1 Kommentar

  1. Pingback: Danke Metal Invasion 2016! |

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.