Schloss Borbeck

Steckbrief Schloss Borbeck

  • Typ: Wasserschloss
  • Zustand: erhalten
  • Erbaut: 14. – 18. Jahrhundert
  • Besitz: Stadt Essen
  • Nutzung: Museum, Kultur- & Veranstaltungszentrum, Gastronomie

Besichtigung / Preise

  • Außenbesichtigung: Park täglich geöffnet (Montags Ruhetag)
  • Innenbesichtigung: täglich 14 bis 19 Uhr (Montags Ruhetag)
  • Eintritt: kostenfrei

Anmerkungen

  • der Park von Schloss Borbeck zählt zu den ältesten Parkanlagen des Rheinlands
  • das Schloss war lange die bevorzugte Residenz der Essener Fürstäbtissinnen

Anfahrt

Adresse:

Schloßstraße 101,
45355 Essen

Einige kostenfreie Parkplätze vorhanden.

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Haltestelle: Schloß Borbeck, Essen
Linien: Straßenbahn 103, Bus 140

Weitere Informationen

Beschreibung

Die Wurzeln des Wasserschlosses im Essener Stadtteil Borbeck reichen bis ins 9. Jahrhundert zurück. Erstmals urkundlich erwähnt wurde das Schloss jedoch erst 1227. Seine heutige Form erhielt das Schloss Borbeck im 18. Jahrhundert. Franziska Christine von Pfalz-Sulzbach ließ es in den Jahren von 1744 bis 1762 aufwändig umbauen.

Im Zuge der Umbauarbeiten wurde auch der 42 Hektar große Schlosspark angelegt. Zur damaligen Zeit besaß er Wasserspiele, Volieren, eine kleine Insel und eine künstlich angelegte Ruine, die jedoch heute nicht mehr erhalten sind. Grund dafür war die Errichtung von Bunkeranlagen während des Zweiten Weltkrieges, die zum Teil auch heute noch in den Gebüschen sichtbar sind.

Während der Schlosspark ab dem Jahr 1920 nur kostenpflichtig betreten werden konnte, ist ein Besuch heute wieder kostenfrei möglich. Neben dem Schlosspark liegt übrigens die Dubois-Arena, eine Freiluftarena im Stil eines Amphitheaters, in der damals sogar große Boxkämpfe ausgetragen wurden. Heute wird sie noch für kleinere Veranstaltungen genutzt.

Im Schlosspark entspringt auch der kleine Bach Borbecke, der die Gräfte sowie den Schlossteich speist. Noch ein wissenswertes Detail: Das Schlosstor, das am Eingang zum Schlosspark steht, stammt ursprünglich von Schloss Hugenpoet.

Nach wechselnden Besitzern und verschiedenen Nutzungen (z.B. als städtische Verwaltungsstelle) fungiert das Schloss Borbeck seit 1983 als Kultur- und Begegnungsstätte für die Essener Bürgerschaft. Außerdem befinden sich im Schloss das Borbecker Standesamt sowie Räume der Folkwang-Musikschule und der städtischen Volkshochschule.

Darüber hinaus wurde im Untergeschoss ein Restaurant eröffnet, das in Anlehnung an die alte Tradition der Münzprägung auf Schloss Borbeck „Zur Münze“ heißt.

Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten in den Jahren 2004 bis 2006 wurde das Wasserschloss wieder eröffnet, so dass heute wechselnde Ausstellungen im Schlossinneren stattfinden können.

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