Ruhr 2010 Finale in Essen

Am 18.12.2010 fand das Finale der Kulturmetropole Ruhr 2010 statt in vier Städten gleichzeitig statt: Gelsenkirchen, Duisburg, Dortmund und natürlich Essen, die Kulturhauptstadt 2010, buhlten um die Gunst der Besucher.

Ruhr 2010 Finale in Essen - SANAA-Gebäude

Auf der Zeche Nordstern in Gelsenkirchen wurde beispielsweise die Herkules-Statue auf den Förderturm gesetzt. Außerdem wurde die komplette Zeche in Form eines alten Raddampfers aufwändig beleuchtet. Leider gab es keine Eintrittskarten mehr, so dass ich mit der Feier in Essen Vorlieb nahm.

In und um das neue SANAA Gebäude direkt neben der Zeche Zollverein wurde jedenfalls in Essen gefeiert. Draußen in der Kälte und dem für das Ruhrgebiet untypisch hohen Schnee konnten sich die Besucher die sog. Quadrangle: 360°-Projektions- sowie eine Videoperformance, die auf der Fassade des quadratischen Konstrukts abgebildet wurden, anschauen.

Ruhr 2010 Finale in Essen - SANAA-Gebäude

Farblich illuminierte Bäume, Lichter im Schnee und ein Orchester sorgten auf dem Platz neben dem SANAA Gebäude für Stimmung. Im Innenraum traten darüber hinaus Musiker aus den Bereichen Jazz, Pop, Hip-Hop und experimenteller Musik auf. Auch einige Poetry-Slammer und Autoren trugen ihre Werke vor. Schön fand ich, dass noch einmal ein paar Schachtzeichen-Ballons in die Lüfte gegangen waren.

In Dortmund wurde übrigens im “U”, in Duisburg im neuen Anbau in der Marina, das Ende der Kulturmetropole – zumindest für das Jahr 2010 – zelebriert. Ob in Zukunft weiterhin so kostspielige Projekte wie etwa das Still-Leben, die Schachtzeichen etc. angeboten werden, bleibt freilich abzuwarten.

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3 Kommentare

  1. Karte für den Nordsternplatz hatte ich auch keine, aber es gab ja noch die Veranstaltung im Nordsternpark, ebenfalls mit SchachtZeichen, und mit einer Musical-Gala im Amphitheater. Schön war’s, und ganz schön kalt war’s auch.

    • Ah, gut zu wissen, aber ich hätte mich natürlich insbesondere für das Schiff interessiert – und das war ja soweit ich weiß nur von drinnen zu sehen.

  2. ah, ein wenig bin ich schon neidisch… es ist toll im ruhrpott zu leben. war da mal eine ganze weile zu fuß unterwegs, ne wandertour von industrie-denkmal zu industriedenkmal, von zechensiedlungen, über frischbegrüntem bis hin zu schmuddeligem, aber alles total interessant!

    ein tipp von mir: falls du dafür genug zeit hast: lös dir so ne großraumkarte und fahr mit bahn und bus einfach so rum (gut ausgebautes netz!)und steig aus, wo’s dir interessant erscheint. bin schon gespannt auf deine fotoausbeute!! liebe grüße favida

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