Rage against Racism 2014 – Tag 2

When Trees Leave Wolves

Auch der zweite Tag des nunmehr bereits elften Rage Against Racism Festivals am 21.06.2014 am Jugendzentrum Mühle in Duisburg Friemersheim darf mit Fug und Recht als voller Erfolg verbucht werden. Das Wetter war prima, die Stimmung durchweg gut und die vielseitigen Bands gaben ihr Bestes, um ein lautstarkes Zeichen gegen Rechts zu setzen! Gekrönt wurde das traditionelle umsonst-und-draußen-Festival wie immer durch die familiäre Atmosphäre und die fairen Preise für Speisen und Getränke, über die sich das Festival finanziert. Und trotz der starken Festivalkonkurrenz im Umkreis kamen laut DerWesten.de immerhin rund 3000 Besucher zum Rage Against Racism 2014!

Den Auftakt bildete am Mittag der BSW Musikcorps 1973 Hohenbudberg mit einer kurzweiligen Mischung aus Marschmusik und Covern wie z.B. Smoke On The Water. Im Folgenden gab es dann die volle Breitseite mit allem, was das Metalherz begehrt: Crikey aus Krefeld überzeugten mit ihrem eigenwilligen Sound aus Death Metal gepaart mit Folk-Anleihen. When Trees Leave Wolves aus Aachen entpuppten sich schließlich direkt als Riesenüberraschung, lieferten sie doch feinsten Stoner / Doom Rock erster Güte!

AkreaEinen erstklassigen Mix aus Thrash und Deatch Metal boten Kingdom Of Salvation, bevor die Lokalmatadore Synasthasia mit ihrem Melodic Thrash / Power Metal für ordentlich Stimmung sorgten. Ein wenig getrübt wurde die Stimmung lediglich dadurch, dass die sympathischen Jungs von Synasthasia beim Rage Against Racism, das sie über die Jahre stets mitgestaltet hatten, ihr baldiges (hoffentlich nur temporäres) Aus verkündeten. Die Death-Metal-BandWeak Aside aus Ostfriesland wummerte im Anschluss alle Trauer davon, ehe die Essener Kombo Crossplane mit ihrem Rockshit-Rock’n’Roll für mächtig Stimmung sorgte.

Die Münchener Death-Metal-Band Akrea, die als nächstes die Bühne enterte, hatte scheinbar nicht damit gerechnet, so gut anzukommen und dermaßen vom Duisburger Publikum abgefeiert zu werden. Aber eigentlich gab es keinen Grund zur Verwunderung, denn sowohl die Bühnenpräsenz als auch die aggressive Musik mit den deutschsprachigen Texten konnten durchweg überzeugen. Der Co-Headliner Motorjesus aus Mönchengladbach schaffte es schließlich, trotz der starken Konkurrenz in Form des Fußball-WM-Spiels von Deutschland gegen Ghana (das übrigens auch in einem Zelt auf dem Festival gezeigt wurde) das Publikum mit seinem unnachahmlichen Arschtritt-Rock’n’Roll auf dem Festivalgelände zu halten und zum Partymachen zu animieren. Lediglich der Headliner Mercenary aus Dänemark hatte nach einem langen Festivaltag einen kleinen aber dennoch merklichen Besucherschwund hinzunehmen.

Alles in Allem kann man den Veranstaltern nur danken, wieder einmal solch ein starkes Line-Up auf die Beine gestellt zu haben. Das Drumherum beim Rage Against Racism ist nahezu perfekt und so kann man nur auf eine Wiederholung im nächsten Jahr hoffen!

Hier folgen nun meine Fotos vom zweiten Tag des Rage Against Racism Open-Air 2014!

BSW Musikcorps 1973 Hohenbudberg

Crikey

Setlist Crikey:

Dreamt To Cure The Pain
Flames
Arise From Fall
My World
Future Of The Loss
Ghost
Requiem
With(in)sanity

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When Trees Leave Wolves

Setlist When Trees Leave Wolves:

Intro
After All
Thicker Than Blood
Highway To Hell And Back
Driving
Catspaw
P4paranoia

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Kingdom of Salvation

Setlist Kingdom of Salvation:

Intro
Triumph Of Deceit
Bolzenscheisser (Working Title)
Black Death (Working Title)
Oranje Doom (Working Title)
I Am War
Into The Black Horizon

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Synasthasia

Setlist Synasthasia:

Dead From Inside
… Our Fate
Imprisoned
Beyond The Flames
IBWT (In Beer We Trust)
Destination Nowhere
Falling
Mr. Vain (Cover)
Soul Collector

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Weak Aside

Setlist Weak Aside:

Intro
Death Waits
Collective Failure
The Next Offensive
Storm Of Violence
Bloodstorm
Ghostleader
Alive
Fire At Will
Taking And Saving

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Crossplane

Setlist Crossplane:

Bring The Fire (Hey, hey, hey)
In My Veins
Old Brown Shores
Real Life
Is It Me?
Hellride
Killing Machine
I Will Be King (Happy, when you’re dead)
Balls
Can’t Bring Me Down
Rollin’
The Rock’n’Roll Demons
Easy Lay (Rock Shit)
Take It Or Leave It
No Win Situation
Dirty Woman
Medusa (Bad Medicine)
Belive In

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Akrea

Setlist Akrea:

Erwachen
Seelentanz
Vier Sonnen
Imperium
Alter Freund
Schleier aus Blüten
Dieser Klang
Feuer und Licht
Unbekannte Ferne
Stadt der toten Träume
Tribock
Meteor

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Motorjesus

Setlist Motorjesus:

Motordiscipline
West Of Hell
Trouble In Motorcity
Speed Of The Beast
Fist Of The Dragon
Fuel The Warmachine
Legion Of Rock
Nitro
Howling
Beck In The Action Car
King Of The Dead End Road
Niels aus Purgatory
The Run
The Warning
Return Of The Demons
A New War

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Mercenary

Setlist Mercenary:

New Dawn
Soul Decision
Welcome The Sickness
Through The Eyes
Embrace The Nothing
Endless Fall
Black Brigade
TODD
Dreamstate Machine
Firesoul (Zugabe)

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Alle Fotos vom ersten Tag des Rage against Racism 2014 findet ihr hier.

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2 Kommentare

  1. Saugeile Fotos! Da hast du die Stimmung auf dem Rage supi eingefangen.

    Freue mich schon jetzt auf die nächsten Festival Fotos von dir m/

    Lg Lucy 😈

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