Eine freie Hochzeit im Wikingerstil habe ich kürzlich im Schloss Kemnade fotografieren dürfen. Einige ausgewählte Fotos von dieser Trauung im mittelalterlichen Setting der einstigen Wasserburg möchte ich in diesem Beitrag präsentieren.
Wie immer zu Beginn jeder Hochzeit hielt ich einige Eindrücke vom gesamten „Drumherum“ fest – also z.B. die Deko im Burgsaal.



Da das Wetter gut war, fand die Trauung draußen im Innenhof der Burg statt. Dort wurden u.a. der Traubogen, ein Tisch für während der Trauung benötigten Utensilien sowie Sitzgelegenheiten für das Brautpaar und die Gäste aufgebaut.
Die beiden Hochzeitsringe wurden vor der Trauung stilecht in einem kleinen Wikingerboot aufbewahrt.
Vor der Trauung bot es sich an, die ankommenden Gäste zu fotografieren, die vom Bräutigam in Empfang genommen wurden.



Die Braut hielt sich zu diesem Zeitpunkt noch im Ankleidezimmer im Haus Kemnade auf. In der Zwischenzeit lernten sich die Gäste näher kennen, wodurch sich weitere schöne Motive ergaben.
Langsam aber sicher stieg beim Bräutigam, der ansonsten die Ruhe selbst war, ein wenig die Nervosität: Bald sollte es losgehen!
Ehe es jedoch endlich losgehen konnte, begrüßte Traurednerin Anja von Goldroeschen.de die anwesenden Gäste und gemeinsam wurden zunächst einige Programmpunkte geprobt – etwa das Bilden eines Spaliers mit Schwertern durch das das Brautpaar am Ende der Hochzeit zusammen hindurchschreiten sollte.
Kurz darauf war endlich der große Moment gekommen und die Braut wurde von ihrem Vater herbeigeführt.
Traurednerin Anja führte anschließend durch die freie Trauung.



Passende musikalische Begleitung gab es vom „Bardemeister“ – ihr findet ihn z.B. auf Twitch.
Nach einer rührenden Rede wurde beim sog. „Handfasting“ (ein ursprünglich von den Kelten stammendes Ritual, bei dem gemeinsam farbige Seile zu einem festen Knoten zusammengeflochten werden) die Verbundenheit des Brautpaares auch noch einmal symbolisch bekräftigt.
Natürlich gab es während der Trauung noch jede Menge weitere wichtige Momente, die es fotografisch festzuhalten galt.



Zum einen musste nach dem Sprechen des Ja-Worts das gegenseitige Anstecken der Ringe fotografisch festgehalten werden.
Zum anderen durfte ein Foto vom ersten Kuss nach der freien Trauung auch nicht fehlen.
Zum Abschluss wurde die Trauung stilecht mit einem Schluck Met besiegelt. Anschließend durchschritt das frisch vermählte Brautpaar das Spalier, das von den Gästen gebildet wurde.
Ein Spaß- und Erinnerungsfoto zusammen mit Traurednerin Anja musste im Anschluss selbstverständlich noch fix angefertigt werden.
Im Anschluss an die Trauung fand schließlich ein kurzes Shooting mit dem Brautpaar statt, bei dem die Trauzeugin fleißig assistierte.
Wenig später ging es nach dem Brautpaar-Shooting zurück in den Burghof, wo die vielen Gäste Zeit hatten, dem Brautpaar herzlich zu gratulieren.
Nach einem obligatorischen Gruppenfoto begab sich die Hochzeitsgesellschaft in einen der vielen Säle von Haus Kemnade, wo es Kaffee und Kuchenstücke einer Hochzeitstorte in Herzform gab.



Im weiteren Verlauf des Abends gab es ein zünftiges Abendessen sowie einen kleinen Nachtisch.



Danach endete meine fotografische Begleitung, damit die Hochzeitsgesellschaft ohne weitere „Beweisfotos“ die sprichwörtliche Nacht zum Tage machen konnte.
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