German Swordbrothers Festival 4

German Swordbrothers Festival 4

Die vierte Auflage des German Swordbrothers Festivals, das am 14. März 2015 im Lükaz in Lünen über die Bühne ging, entpuppte sich – wie erwartet – als voller Erfolg. Die Veranstalter um Christian Ernsting haben einmal mehr ein allerfeinstes Billing aus dem Hut gezaubert und dem Publikum mit Blizzen, Iron Thor, Masters Of Disguise, Stallion und Paragon gleich fünf deutsche Metalperlen präsentiert. Garniert wurde die teutonische Metal-Palette mit dem us-amerikanischen Headliner Omen.

Wie beinahe üblich für die German Swordbrothers Festivalreihe in Lünen gab es auch in diesem Jahr keinen Totalausfall, im Gegenteil: Alle Bands wurden von Beginn an frenetisch gefeiert. Die noch recht junge hessische Formation Blizzen legte am frühen Nachmittag den Grundstein für einen erfolgreichen Konzertabend. Anschließend gab es mit Iron Thor aus Gelsenkirchen, die sowohl optisch als auch show-technisch dem kanadischen Solokünstler Thor nacheifern, einen äußerst amüsanten Auftirtt zu sehen und zu hören – natürlich inklusive allerlei Showelementen. So ließ Fronter Ikon, der selbst ernannte Sohn Thors, etwa Thors wuchtigen Hammer durch die Lüfte kreisen, posierte nur allzu gerne damit, ließ sich von zwei leicht bekleideten Tänzerinnen bezirzen und krönte die kurzweilige Show schließlich mit einer ansehnlichen Stahlbiege-Aktion.

German Swordbrothers Festival 4

Masters Of Disguise knüpften nach der obligatorischen Umbaupause nahtlos an die gute Stimmung an und überzeugten sowohl auf musikalischer Ebene mit ihrem genialen Speed Metal als auch mit ihrem energie geladenen, spielfreudigen Auftreten. Stallion, für die die Erfolgsleiter weiter steil nach oben zeigt, entpuppten sich schließlich – das ist zumindest mein persönlicher Eindruck – als heimlicher Headliner. Denn was die Jungs aus Baden-Württemberg vom Stapel ließen, war die ideale Kombination aus purer Leidenschaft und musikalischer Raffinesse. Für mich ganz klar das Highlight des Abends!

Aber auch die Hamburger Urgesteine von Paragon legten einen Auftritt nach Maß hin, flitzten ebenfalls nach allen Regeln der Kunst über die Bühne und versetzten das Publikum wie auch schon die vorherigen Bands zum Abfeiern, bevor schließlich die Amerikaner von Omen ihrer Headliner-Rolle mehr als gerecht wurden und einen phantastischen Gig hinlegten.

Eigentlich unnötig zu erwähnen, dass auch das ganze Drumherum im Lükaz wie immer prima war. Und so bleibt der geneigten Metalseele nichts weiter übrig, als schon jetzt der nächsten Ausgabe des German Swordbrothers Festivals entgegen zu fiebern.

Hier findet ihr meine Fotos aller sechs Bands:

Blizzen

Setlist:

Hounded For Good
Pile On The Pressure
The Woord Keeps Still
Blizzen
Peace Is For The Weak
Strike The Hammer
Time Machine
Gone Wild

Links zu Blizzen: Facebook

Iron Thor

Links zu Iron Thor: Facebook

Masters Of Disguise

Setlist:

Jugdment Day
Enforcer
Conquering The World
Into The Fire
Aliance
Heavens Fall
Omen
For Now And All Time
Knutsomat II
Bound To Be Free

Links zu Masters Of Disguise: Offizielle Homepage | Facebook

Stallion

Setlist:

Rise & Ride
Wild Stallions
Killing Time
Stigmatized
Give It To Me
The Right ONe
The Devil Never Sleeps
Watch Out
Canadian Steele
Shadow Run

Links zu Stallion: Offizielle Homepage | Facebook

Paragon

Links zu Paragon: Facebook

Omen

Links zu Omen: Facebook

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