Castle Rock 2016

Die nunmehr bereits 17. Auflage des traditionellen Castle Rock Festivals in Mülheim fand in diesem Jahr am 01. und 02. Juli 2016 wie gewohnt im mittelalterlichen Ambiente von Schloss Broich in Mülheim an der Ruhr statt.

Und wieder einmal ist es den Organisatoren um Michael Bohnes gelungen, ein dunkelromantisches Musikprogramm auf die Beine zu stellen, das sich mehr als sehen lassen konnte: Als Samstags-Headliner brachten die Dark-Rocker von Mono Inc. die Massen zum Tanzen. Trotz der starken Konkurrenz durch das Fußballspiel Deutschland gegen Italien blieb der Burgplatz bis zum Ende sehr gut gefüllt. Das wirklich Spektakuläre an dem Spiel – das unglaubliche Eltmeterschießen, das wohl in die Geschichtsbücher eingehen wird – bekam man im Anschluss an das Konzert auch noch gerade so mit. Die Hamburger von Mono Inc. waren übrigens keine Unbekannten in Mülheim, konnten sie doch schon beim Castle Rock 2012 das Publikum voll und ganz in ihren Bann ziehen.

Die ebenfalls aus Hamburg stammende Dark-Rock-Kombo Lord of the Lost, für die die Erfolgsleiter weiter steil nach oben zeigt, hatte sich für das Castle Rock Festival 2016 etwas ganz besonderes einfallen lassen. Die Männer um Frontmann Chris „The Lord“ Harms ließen den ersten Festivaltag als Freitags-Headliner mit einem speziellen Akustik-Set zusammen mit dem The Lord Of The Lost Ensemble eher ruhig und besinnlich ausklingen. Auch optisch gaben sich die Herren der Verlorenen zusammen mit den Orchestermusikern sehr zahm. Am Samstag sorgten Lord of the Lost als Co-Headliner bei ihrem zweiten Auftritt auf dem Castle Rock 2016 hingegen mit voll aufgedrehten Verstärkern, abgefahrenen Outfits und mit ordentlich Schuhcreme eingeschmiert, wie Chris am Vortag bereits angekündigt hatte, für ein wuchtiges Konzerterlebnis in gewohnter Härte.

Alle Fans von kraftvollem Symphonic Metal wurden beim wie erwartet epischen Klangfeuerwerk von Xandria, deren letzter Auftritt im Schloss Broich auch schon wieder glatte vier Jahre zurückliegt (damals war übrigens noch Manuela Kraller als Sängerin dabei), mehr als amtlich bedient. Sängerin Dianne van Giersbergen und ihre Bandkollegen beweisen einmal mehr, warum sie völlig zurecht zur Speerspitze des Symphonic Metal zählen. Die bestens aufgelegten Düsseldorfer von Voodoma, ebenfalls nicht zum ersten Mal beim Castle Rock dabei, brachten das Publikum als Anheizer für Xandria zuvor mächtig auf Touren. Auch eine Gastsängerin durfte – wie für Auftritte von Voodoma üblich – natürlich nicht fehlen: Dieses Mal stimmte Maike von Mayze ein Duett mit Sänger Michael Thionville an. Eröffnet wurde der erste Festivaltag am Nachmittag von der starken Gothic-Rock-Formation Schöngeist.

Der zweite Festivaltag wurde schließlich von Eigensinn aus Süddeutschland eingeleitet. Die Band um Sängerin Nemesis überzeugte mit einem interessanten Mix aus Alternative, Metal und Industrial. Außerdem mit dabei waren am Samstag noch die Gothic-Rocker von Still Patient?, Stoneman, die einen klasse Mix aus Dark Rock und Neuer Deutscher Härte präsentierten, die international besetzte Dark-Rock-Formation Darkhaus sowie Janus.

Hier findet Ihr meine Fotostrecken, die nach und nach ergänzt werden. Mit einem Klick auf die Bandnamen springt Ihr direkt zur jeweiligen Galerie:

Fotos von Tag 1:

Schöngeist

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Voodoma

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Xandria

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The Lord Of The Lost Ensemble

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Fotos von Tag 2:

Eigensinn

 

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Still Patient?

 

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Stoneman

 

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Darkhaus

 

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Janus

 

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The Lord Of The Lost

 

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Mono Inc.

 

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