Schloss Montabaur

Schloss Montabaur

Steckbrief Schloss Montabaur

  • Typ: Höhenburg
  • Zustand: erhalten
  • Erbaut: 1217
  • Besitz: Akademie Deutscher Genossenschaften (ADG)
  • Nutzung: Schul-/Tagungszentrum, Hotel

Besichtigung / Preise

  • Außenbesichtigung: jederzeit von öffentlichen Wegen aus
  • Innenbesichtigung: in der Regel nicht möglich
  • Eintritt: –

Anmerkungen

  • Die Ursprünge der Burg reichen in das 10. Jahrhundert zurück. 959 wurde das Gebäude erstmals als Wohnsitz des Herzogs Hermann von Schwaben urkundlich erwähnt.
  • 1018 gelangte die Burganlage in den Besitz des Erzbistums Trier, das die Verteidigungsanlagen der Burg verstärkte; dennoch wurde die Burg 1212 durch den Grafen von Nassau angegriffen und zerstört.
  • Der trierer Erzbischof Theoderich ließ die Burg – wohl inspiriert durch den Berg Tabor in Israel – 1217 wieder aufbauen und nannte den Burghügel „Mons Tabor“, woraus später der Name „Montabaur“ entstand.
  • Um 1520 wurde der mittelalterliche Wehrbau zu einem vierflügeligen Renaissanceschloss umgebaut.
  • Sein heutiges Erscheinungsbild erhielt das Schloss schließlich in den Jahren von 1687 bis 1709, als Kurfürst Johann Hugo von Orsbeck es von seinem Hofbaumeister Johann Christoph Sebastiani im Stil des Barocks umgestalten ließ.
  • Seit 1970 betreibt die Akademie Deutscher Genossenschaften (ADG) ein bundesweites Tagungs- und Schulungszentrum und unterhält zusätzlich ein Vier-Sterne-Hotel in dem Schlosskomplex.

Anfahrt

Adresse:

Schlossweg 4,
56410 Montabaur

Parkplätze im Ort vorhanden.

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Haltestelle: Montabaur Bahnhofstraße
Linien: Bus 450, 460, 462, 481

Weitere Informationen

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