Analoge Canon-SLR-Kameras und Objektive

Viele Hobbyfotografen fotografieren nicht nur leidenschaftlich gerne, sondern sammeln oftmals auch allerlei analoge Schätzchen. Auch ich bin gerne auf Auktionsplattformen im Internet oder im realen Leben auf Kamerabörsen unterwegs und halte Ausschau nach dem ein oder anderen hübschen Modell für die Vitrine.

Daher habe ich nach den Übersichtsseiten für Festbrennweiten– und Zoom-Objektive des aktuellen EF-Bajonetts nun auch eine Seite für die analogen Modellreihen von Canon erstellt, um schnell und unkompliziert alle wichtigen Infos – etwa welches Objektiv an welches Bajonett welcher Kamera passt – einsehen zu können.

Vor Einführung der bis heute aktuellen EF-Objektive gab es bei Canon insgesamt fünf verschiedene Bajonett-Anschlüsse für analoge Spiegelreflexkameras (R, FL, FD, New FD und AC). Außerdem existierten für analoge Messsucherkameras (z.B. Canon P oder Canon 7) mit dem M39-Leicagewinde (Leica Screw Mount – LSM) noch diverse Objektive aus der S-Serie. Diese Objektive verfügten allerdings noch nicht über einen Bajonettanschluss, sondern wurden in das Gewinde der Kamera geschraubt.

Inhaltsverzeichnis:

Canon R-Bajonett (Canonflex)

Canonflex war die Bezeichnung von Kleinbild-Spiegelreflexkameras für das Canon R-Bajonett. Die erste Canonflex-Kamera erschien im Mai 1959, ihr folgten mit Canonflex RP, Canonflex R 2000 und Canonflex RM drei weitere Modelle. Mit dem Erscheinen der Canon FX im Jahr 1964, der ersten Kamera für das nachfolgende Canon FL-Bajonett endete die Produktion. Es handelte sich bei der Canonflex um die ersten analogen Spiegelreflexkameras von Canon.

Von dem Urmodell wurden lediglich rund 16.000 Exemplare gebaut, von der RP sowie der R 2000 nur ca. 9.000 Exemplare. Die RM produzierte Canon immerhin 70.000 Mal. In Deutschland blieb die Canonflex wegen der vielen einheimischen Kameras jedoch weitgehend unbekannt, in Großbritannien und den USA hingegen hatte sie immerhin eine etwas größere Verbreitung gefunden.

Kamera-BezeichnungMount /
Bajonett
TypMarkt-einführungBemerkungen / Besonderheiten
CanonflexRanalog1959erstes Modell für das R-Bajonett, keine Belichtungsmessung
Canonflex RPRanalog1960keine Belichtungsmessung
Canonflex R 2000Ranalog1960keine Belichtungsmessung
Canonflex RMRanalog1962mit Belichtungsmessung, jedoch mit Verschlusszeitnerad gekoppelt, manuelle Blendenübertragung

MIt Ausnahme der RM war in diesen Kameras noch keine Belichtungsmessung eingebaut und auch bei der RM war der Belichtungsmesser nur mit dem Verschlusszeitenrad gekoppelt, die Blende musste manuell auf das Objektiv übertragen werden.

Die Objektive des R-Bajonetts konnten auch an den späteren Kameras für FL- und FD-Objektive benutzt werden. Die Belichtungsmessung musste dann bei Arbeitsblende erfolgen.

BezeichnungFilter-
größe
in mm
Gewicht
in gr
Nah-
grenze
in cm
Markt-
einführung
R 35 mm f/2,558317401960
R 50 mm f/1,8 (I)58295601959
R 50 mm f/1,8 (II)58305601960
R 50 mm f/1,8 (III)58305601963
R 55 - 135 mm f/3,5587902001963
R 58 mm f/1,258432601962
R 85 mm f/1,8584701001961
R 85 mm f/1,9483551001960
R 100 mm f/2585151001959
R 100mm f/3.5 (I)402101001961
R 100mm f/3.5 (II)402101001963
R 135 mm f/2,5586301501960
R 135 mm f/3,5 I483701501959
R 135 mm f/3,5 II483501501961
R 200 mm f/3,5586702501959
R 300 mm f/44812001501960
R 400 mm f/4,54817003101960
R 600 mm f/5,64821006401960
R 800 mm f/848190013501960
R 1000 mm f/1148180021001960
TV2000mm f/11481062020001960

Zwei Objektive für das R-Bajonett müssen an dieser Stelle besonders hervorgehoben werden: Das R 55 – 135 mm f/3,5 war Canons erstes Zoomobjektiv und das R 58 mm f/1,2 war zum Verkaufsstart im Jahr 1962 das lichtstärkste Objektiv der Welt.

Canon FL-Bajonett

Das FL-Bajonett war die zweite Generation des R-Bajonetts. Neu war ein Übertragungselement, das die sog. Spring- bzw. Automatikblende ermöglichte. Die 1964 auf den Markt gebrachte Canon FX führte das FL-Bajonett ein, 1971 wurde es vom FD-Bajonett abgelöst. Einige ausgewählte FL-Objektive blieben jedoch noch einige Zeit im Programm und konnten auch an Kameras mit FD-Anschluss weiter verwendet werden. Das Supertele-Objektiv FL 1200 mm, f/11 erschien sogar erst ein Jahr nach Einstellung des FL-Bajonetts und blieb bis ende der 70er Jahre im Programm.

Kamera-BezeichnungMount /
Bajonett
TypMarkt-einführungBemerkungen / Besonderheiten
FXFLanalog1964erstes Modell für das FL-Bajonett
FPFLanalog1964
PellixFLanalog1965
FT QLFLanalog1966
Pellix QLFLanalog1966
TLFLanalog1968vereinfachte Version der FT QL

Aufgrund der eher geringfügigen Verbesserungen gegenüber dem Vorgänger-Anschluss fand das FL-Bajonett keine allzu große Verbreitung, ganz im Gegensatz zum äußerst erfolgreichen Nachfolgemodell, dem FD-Bajonett.

BezeichnungFilter-
größe
in mm
Gewicht
in gr
Nah-
grenze
in cm
Markt-
einführung
FL19mm f/3.558150501964
FL19mm f/3.5R0500501965
FL28mm f/3.558240401966
FL35mm f/2.558352401964
FL35mm f/3.548270401968
FLP38mm f/2.848210801965
FL50mm f/1.458280601965
FL50mm f/1.4 I58340601966
FL50mm f/1.4 II58340601968
FL50mm f/1.8 I48228601964
FL50mm f/1.8 II48280601968
FLM50mm f/3.558295231965
FL55mm f/1.258480601968
FL55-135mm f/3.5587802001964
FL58mm f/1.2 (I)58410601964
FL58mm f/1.2 (II)58410601966
FL85mm f/1.8584451001964
FL85-300mm f/57218504001965
FL100mm f/3.5482781001964
FLM100mm f/44822001969
FL100-200mm f/5.6556502501966
FL135mm f/2.5586451501965
FL135mm f/3.5484341501966
FL200mm f/3.5 (I)586602501964
FL200mm f/3.5 (II)586602501966
FL200mm f/4.5485552501966
FL300mm f/2.8 S.S.C. Florite023403501974
FL-F300mm f/5.6588503501969
FL400mm f/5.64838904501971
FL-F500mm f/5.695270010001969
FL600mm f/5.648500010001971
FL800mm f/848536018001971
FL1200mm f/1148620040001972

Auf drei FL-Objektive lohnt es sich genauer einzugehen. Bei Verwendung des Fischaugen-Objektivs FL19mm f/3.5 musste der Spiegel der Kamera konstruktionsbedingt die ganze Zeit über hochgeklappt bleiben, weil das Objektiv in die Kamera ragte. Ein Fokussieren war daher nur mittels eines externen Suchers möglich. Das Nachfolgeobjektiv FL19mm f/3.5R löste das Problem mittels eines invertierten Bauteils, so dass hier kein externer Sucher mehr nötig war (das R im Namen steht daher für retrofocus). Das Tele-Objektiv FL-F300mm f/5.6 ist erwähnenswert, da es 1969 das erste Objektiv der Welt für Spiegelreflexkameras war, bei dem Linsenelemente aus künstlichen Fluorit-Kristallen zum Einsatz kamen, die für höhere Kontraste und weniger chromatische Aberrationen sorgten (deshalb der Zusatz F im Namen)

Canon FD-Bajonett

Beim FD-Bajonett handelt es sich um die dritte Generation des R-Bajonetts, das Anfang der 70er Jahre erstmals in der Canon F-1 verwendet wurde. Es fügte der zweiten Generation, dem FL-Bajonett, wichtige elekronische Übertragungselemente hinzu, die TTL-Belichtungsmessung mit offener Blende, Blendenautomatik und Programmautomatik ermöglichten.

Kamera-BezeichnungMount /
Bajonett
TypMarkt-einführungBemerkungen / Besonderheiten
F-1FDanalog1970erste Kamera für das FD-Bajonett, Nachführmessung, Blendenautomatik mit Sucher EE
FTbFDanalog1971Nachführmessung,
EFFDanalog1973Blendenautomatik
TLbFDanalog19741975 in TX umbenannt, Nachführmessung
TXFDanalog1975Nachführmessung
AE-1FDanalog1976Blendenautomatik
AT-1FDanalog1976Nachführmessung
A-1FDanalog1978Blenden-, Zeit & Programmautomatik
AV-1FDanalog1979Zeitautomatik mit Blendeneinstellung am Objektiv
New F-1FDanalog1981Nachführmessung; mit Zubehör: Blendenautomatik, Zeitautomatik mit Blendeneinstellung am Objektiv
AE-1 ProgramFDanalog1981Blenden- & Programmautomatik
AL-1FDanalog1982Zeitautomatik mit Blendeneinstellung am Objektiv
T50FDanalog1983Programmautomatik
T70FDanalog1984Blenden- & Programmautomatik
T80FDanalog1985Programm- & eingeschränkte Blendenautomatik
T90FDanalog1986Blenden-, Zeit & Programmautomatik
T60FDanalog1990Zeitautomatik, drei Jahre nach Einführung des EOS-Systems auf den Markt gebrachte manuell fokussierende Kamera mit FD-Bajonett, von Firma Cosina entworfen (an CT-1 angelehnt)

Mit einer Ausnahme kam das FD-Bajonett nur an Objektiven mit manueller Schärfeeinstellung vor. Als einziges FD-Objektiv besaß das 1981 veröffentlichte New FD 35-70 mm, f/4 AF einen außen am Objektiv angebrachten und mit einer seperaten Batterie betriebenen Autofokus. Der Autofokus war vollkommen unabhängig vom Kameragehäuse und bedurfte daher keiner weiteren Übertragungsfunktionen. Das Objektiv war auf dem Markt jedoch nicht sonderlich erfolgreich.

BezeichnungFilter-
größe
in mm
Gewicht
in gr
Nah-
grenze
in cm
Markt-
einführung
Fisheye FD7.5mm f/5.60380301971
Fisheye FD7.5mm f/5.6 S.S.C.0380301973
Fisheye FD15mm f/2.8 S.S.C.0485301973
FD17mm f/472490251971
FD17mm f/4 S.S.C.72450251973
FD20mm f/2.8 S.S.C.72345251973
FD24mm f/1.4 S.S.C. Aspherical72500301975
FD24mm f/2.855410301971
FD24mm f/2.8 S.S.C.55330301973
FD24-35mm f/3.5 S.S.C. Aspherical72515401978
FD28mm f/2 S.S.C.55343301975
FD28mm f/2.8 S.C. (I)55280301975
FD28mm f/2.8 S.C. (II)55230301977
FD28mm f/3.555290401971
FD28mm f/3.5 S.C.55250401973
FD28-50mm f/3.5 S.S.C.584701001976
FD35mm f/2 (I)55420301971
FD35mm f/2 (II)55420301972
FD35mm f/2 (III)55420301973
FD35mm f/2 S.S.C. (I)55370301973
FD35mm f/2 S.S.C. (II)55345301976
TS35mm f/2.8 S.S.C.58550301973
FD35mm f/3.555325401971
FD35mm f/3.5 S.C. (I)55295401973
FD35mm f/3.5 S.C. (II)55236401975
FD35mm f/3.5 S.C. (III)55236401977
FD35-70mm f/2.8-3.5 S.S.C.58575301973
FD50mm f/1.455370451971
FD50mm f/1.4 S.S.C. (I)55350451973
FD50mm f/1.4 S.S.C. (II)55305451973
FD50mm f/1.8 (I)55305601971
FD50mm f/1.8 (II)55305601971
FD50mm f/1.8 S.C. (I)55255601973
FD50mm f/1.8 S.C. (II)55200601976
FDM50mm f/3.5 S.S.C.55310231973
FD55mm f/1.258565601971
FD55mm f/1.2 AL58605601971
FD55mm f/1.2 S.S.C.58565601973
FD55mm f/1.2 S.S.C. AL58575601973
FD80-200mm f/4 S.S.C.557501001976
FD85mm f/1.2 S.S.C. Aspherical727561001976
FD85mm f/1.8 S.S.C.55425901974
FD85-300mm f/4.5 S.S.C.018002501974
FD100mm f/2.8554301001971
FD100mm f/2.8 S.S.C.553601001973
FDM100mm f/4 S.C.55530451975
FD100-200mm f/5.6558202501971
FD100-200mm f/5.6 S.C.557652501973
FD135mm f/2.5586701501971
FD135mm f/2.5 S.C.586301501973
FD135mm f/3.5554801501970
FD135mm f/3.5 S.C. (I)554651501973
FD135mm f/3.5 S.C. (II)553851501976
FD200mm f/2.8 S.S.C.727001801975
FD200mm f/4557252501971
FD200mm f/4 S.S.C.556752501973
FD300mm f/2.8 S.S.C. florite019003501975
FD300mm f/4 S.S.C.349653001978
FD300mm f/4 L3412353001978
FD300mm f/5.65811554001971
FD300mm f/5.6 S.C.5811254001973
FD300mm f/5.6 S.S.C.556853001977
FD400mm f/4.5 S.S.C.013004001975
FD500mm f/4.5 L4829504001979
Reflex 500mm f/8 S.S.C.347404001978
FD600mm f/4.5 S.S.C.4843008001976
FD800mm f/5.6 S.S.C.48430014001976
FD800mm f/5.6 L48460014001979

In der FD-Objektivbaureihe führte Canon jedoch eine ganze Reihe neuer technischer Raffinessen ein. So veröffentlichte Canon 1971 mit dem FD55mm f/1.2 AL das weltweit erste Wechselobjektiv mit asphärischen Linsenelementen, die eine höhere Schärfe als bisher ermöglichten. 1978 folgte mit dem FD24-35mm f/3.5 S.S.C. Aspherical auch das weltweit erste Zoomobjektiv mit asphärischen Linsen. 1973 erschien mit dem TS35mm f/2.8 S.S.C. außerdem das weltweit erste Tilt-Shift-Objektiv für 35mm-SLR-Kameras.

Ein ebenfalls interessantes Feature findet sich bei den drei Fisheye-Objektiven, die jeweils eingebaute Filter (etwa Sky- und Polfilter) haben; das Fisheye FD15mm f/2.8 S.S.C. war darüberhinaus auch das lichstärkste Objektiv seiner Klasse.

Mit dem FD500mm f/4.5L beendete Canon die Objektivbezeichnungen S.S.C. und S.C. und führte die heute noch gebräuchliche L-Kennzeichnung (für besonders hochwertige Objektive) ein.

Canon New FD-Bajonett

1979 führte Canon unter dem Titel New FD schließlich noch ein modifiziertes FD-Bajonett ein, das jedoch keine zusätzlichen Funktionen bot, sondern lediglich die Handhabung des Scharfstellens bzw. des Zoomens veränderte. Hervorzuheben ist hier neben dem oben bereits erwähnten einzigen FD-Objektiv mit Autofokus noch folgendes Objektiv: Das New FD150-600mm f/5.6L war das erste Objektiv für SLR-Kameras mit Innenfokussierung.

BezeichnungFilter-
größe
in mm
Gewicht
in gr
Nah-
grenze
in cm
Markt-
einführung
New Fisheye FD 7.5mm f/5.6036501979
New FD14mm f/2.8 L0490251982
New Fisheye FD15mm f/2.80460201980
New FD17mm f/472360251979
New FD20mm f/2.872305251979
New FD20-35mm f/3.5 L72470501984
New FD24mm f/1.4 L72430301979
New FD24mm f/252285301979
New FD24mm f/2.852240301979
New FD24-35mm f/3.5 L72495401979
New FD28mm f/252265301979
New FD28mm f/2.852170301979
New FD28-50mm f/3.5584701001979
New FD28-55mm f/3.5-4.552220401983
New FD28-85mm f/472485501985
New FD35mm f/252245301979
New FD35mm f/2.852165351979
New FD35-70mm f/2.8-3.5585451001979
New FD35-70mm f/3.5-4.552200501983
New FD35-70mm f/452315501979
New FD35-70mm f/4 AF52604501981
New FD35-105mm f/3.5726001501981
New FD35-105mm f/3.5-4.5583451201985
New FD50mm f/1.2 L52380501980
New FD50mm f/1.252315501980
New FD50mm f/1.452235451979
New FD50mm f/1.852170601979
New FD50mm f/252170601980
New Macro FD50mm f/3.552235231979
New FD50-135mm f/3.5587201501981
New FD50-300mm f/4.5 L3418002531982
New FD70-150mm f/4.5525301501979
New FD70-210mm f/4587051201980
New FD75-200mm f/4.5525101801984
New FD80-200mm f/4587651001979
New FD80-200mm f/4 L016302501981
New FD85mm f/1.2 L72680901980
New FD85mm f/1.852345851979
New FD85mm f/2.8 Soft Focus58400801983
New FD85-300mm f/4.5016302501981
New FD100mm f/2524451001980
New FD100mm f/2.8522701001979
New Macro FD100mm f/452455451979
New FD100-200mm f/5.6526102501979
New FD100-300mm f/5.6588352001980
New FD100-300mm f/5.6 L587102001985
New FD135mm f/2726701301980
New FD135mm f/2.8523951301979
New FD135mm f/3.5523251301979
New FD150-600mm f/5.6 L34435012001982
New FD200mm f/1.8 L4828002501989
New FD200mm f/2.8 (I)727001801979
New FD200mm f/2.8 (I)727351501982
New FD200mm f/4524401501979
New Macro FD200mm f/458830581981
New FD300mm f/2.8 L4823103001981
New FD300mm f/4349453001979
New FD300mm f/4 L3410603001980
New FD300mm f/5.6586353001979
New FD400mm f/2.8 L4853504001981
New FD400mm f/4.53412704001981
New FD500mm f/4.5 L4826105001981
New Reflex 500mm f/8347054001980
New FD600mm f/4.54837508001981
New FD800mm f/5.6 L48423014001981

Das FD bzw. New FD-Bajonett wurde 1990 vom heute noch aktuellen und mit ihm inkompatiblen EF-Bajonett abgelöst. Mittels Adapter bzw. Zwischenringe können Objektive frühere Bajonettanschlüsse auch an heutigen Kameras (sogar von Fremdherstellern wie etwa Sony oder Olympus) verwendet werden. Heute erfreuen sich alte, manuelle FD-Objektive – vor allem lichtstarke Festbrennweiten – wieder großer Beliebtheit, da sie für einen vergleichsweise geringen Preis eine sehr gute Abbildungs- und Verarbeitungsqualität bieten. Auch für Filmer, die oftmals mit digitalen Spiegelreflexkameras arbeiten (und dabei ohnehin nur den manuellen Fokus verwenden) sind FD-Objektive sehr interessant, da sie zusätzlich zu den guten optischen Leistungen auch praktisch keinerlei Geräusche verursachen.

Canon AC-Bajonett

Im Januar 1985 brachte Konkurrent Minolta mit der Minolta 7000 die weltweit erste analoge Spiegelreflexkamera mit einem im Gehäuse integrierten Autofokus-System auf den Markt. Zu dieser Zeit entwickelte Canon gerade das EOS-System mit dem EF-Bajonett, um ebenfalls automatische Scharfstellung anbieten zu können. Als Übergangslösung führte Canon im April 1985 das AC-Bajonett ein. Es handelte sich bei dem AC-Bajonett um eine Variaton des FD-Bajonetts, das um sechs elektrische Kontaktstifte am Objektiv ergänzt wurde, die ein automatisches Fokussieren ermöglichten. Das Kameramodell T80, an dem auch herkömmliche FD-Objektive mit manueller Fokussierung verwendet werden konnten, war die einzige Kamera für das AC-Bajonett. Für das AC-Bajonett erschienen lediglich drei Objektive. Nur ein Jahr nach der Einführung wurde das AC-Bajonett bereits wieder eingestellt und durch das bis heute genutzte EF-Bajonett ersetzt.

Die AC-Objektive konnten auch an Kameras für das FD-Bajonett angeschlossen werden. Dann musste die Schärfe allerdings manuell eingestellt werden. Da die Objektive keinen Blendenring besaßen, konnten sie nur von Kameras mit Blenden- oder Programmautomatik abgeblendet werden.

BezeichnungFilter-
größe
in mm
Gewicht
in gr
Nah-
grenze
in cm
Markt-
einführung
AC 35-70 mm f/3.5-4.552285391985
AC 50 mm f/1.852210501985
AC 75-200mm f/4.5585851801985

Canon EF-Bajonett (EOS)

Das EF-Bajonett wurde zusammen mit der analogen EOS-Modellreihe eingeführt, das bis heute auch in in allen digitalen EOS-Modellen von Canon weiter zur Anwendung kommt.

1987 erschien mit der EOS 650 das erste Modell der EOS-Baureihe, das in den Folgejahren das mit dem EF-Anschluss inkombatible FD-Bajonett ersetzte. Die Abkürzung EOS steht hierbei für Electro-Optical System, EF für Electronic Focus. Neu war im Gegensatz zu den vorherigen Modellreihen, dass die Kommunikation zwischen Kamera und Objektiv nunmehr rein elektronisch erfolgte. Auch die Steuerung der Blende funktionierte von nun an durch einen elektrischen Antrieb im Objektiv. Ebenfalls neu war der vollautomatische elektronische Autofokus in den Objektiven, in denen – je nach Professionalität – entweder ein Mikromotor oder Ultraschallmotor zum Einsatz kommen kann.

1991 wurde überraschenderweise ein EOS-Modell mit ausschließlich manuellem Fokus vorgestellt: Die EOS EF-M basierte technisch auf der EOS 1000 (allerdings ohne LCD und eingebauten Blitz), hatte aber anstatt eines Autofokus nur eine optische Fokussierhilfe im Sucher. Außerdem besaß sie als einzige Kamera des EOS-Systems einen Schnittbildindikator mit Mikroprismenring, wie er zuvor in den Kameras der FD-Serie üblich war.

2010 hat Canon mit der EOS 1V schließlich die Produktion analoger SLR-Modelle gänzlich eingestellt. Die letzten neu eingeführten Modelle waren 2004 die EOS 30-V und die 300X, die jedoch schon 2008 wieder vom Markt genommen wurden. In einigen ausgewählten Modellen (nämlich EOS 3, EOS 30/30-V, EOS 5, EOS 50-E und EOS IX) bot Canon ein innovatives Feature, das sog. Eye Controlled Focussing (ECF) an. An der Bewegung des Augapfels des Fotografen erkennt das System, wohin der Fotograf schaut, und wählt dann das entsprechende AF-Feld aus. Dieses Feature wurde (leider) bisher nicht in die digitalen Modelle übernommen.

Die verschiedenen EOS-Modelle lassen sich anhand der Anzahle der Ziffern relativ gut klassifizieren. Modelle mit einstelliger Bezeichnung (z.B. EOS 1) gehören stets zu den Profi-Kameras, die in erster Linie für Berufsfotografen vorgesehen sind. Semiprofessionelle Modelle mit einem minimal geringeren Funktionsumgang haben meist zwei Ziffern (z.B. EOS 30, EOS 50), während Amateur- und Einsteigermodelle drei oder vier Ziffern im Namen tragen (z.B. EOS 500, EOS 1000). Dies gilt jedoch in erster Linie nur für den europäischen Markt. Auf dem amerikanischen Markt wurden (und werden) die Modelle der Einsteiger-Reihe als EOS Rebel (bei DSLR: EOS Digital Rebel) und auf dem japanischen Markt als EOS Kiss (DSLR: EOS Kiss Digital) bezeichnet. Zweistellige Modelle trugen auf dem amerikanischen Markt die Bezeichnung EOS Elan und in Japan durchgängig die Bezeichnung EOS 7. Mit dem Übergang zu den digitalen Modellen der EOS-D-Reihe wurden letztere Bezeichnungen international angeglichen, die Unterscheidung in Rebel bzw. Kiss wird indes auch bei den digitalen Modellen beibehalten.

Kamera-BezeichnungMount /
Bajonett
TypMarkt-
einführung
Bemerkungen / Besonderheiten
EOS 1EFanalog1989spritzwasserdichtes Gehäuse
EOS 1NEFanalog1994spritzwasserdichtes Gehäuse
EOS 1N-DPEFanalog1994Modellvariante der EOS 1N mit eingebautem Batteriegriff, spritzwasserdichtes Gehäuse
EOS 1N-HSEFanalog1994Modellvariante der EOS 1N mit eingebautem Booster-Griff, spritzwasserdichtes Gehäuse
EOS 1N-RSEFanalog1995eingebauter Booster-Griff, feststehender Pellicle-Spiegel
EOS 1VEFanalog2000Exif-Data Readout, letztes produziertes analoges EOS-Modell
EOS 1V-HSEFanalog2000schnellste je gebaute analoge SLR mit beweglichem Spiegel
EOS 3EFanalog1998Eye Controlled Focussing (ECF)
EOS 5EFanalog1992Eye Controlled Focussing (ECF), sehr leiser Riemenantrieb
EOS 5-QDEFanalog1992Quartz Data back
EOS RTEFanalog1989Eye Controlled Focussing (ECF), feststehender Pellicle-Spiegel
EOS 10EFanalog1990
EOS 10-QDEFanalog1990Quartz Data back
EOS 30EFanalog2000
EOS 30-QDEFanalog2000Quartz Data back
EOS 30-VEFanalog2004Eye Controlled Focussing (ECF), letzte Neuvorstellung (zusammen mit der EOS 300X) der analogen EOS-Reihe
EOS 33EFanalog2000
EOS 33-VEFanalog2000
EOS 50EFanalog1995
EOS 50-QDEFanalog1995Quartz Data back
EOS 50-EEFanalog1995Eye Controlled Focussing (ECF)
EOS IXEFanalog1996APS-Modell
EOS IX-7EFanalog1996APS-Modell
EOS 100EFanalog1991
EOS 100-QDEFanalog1991Quartz Data back
EOS 300EFanalog1999
EOS 300-QDEFanalog1999Quartz Data back
EOS 300VEFanalog2002
EOS 300XEFanalog2004letzte Neuvorstellung (zusammen mit der EOS 30-V) des analogen EOS-Systems
EOS 500EFanalog1990
EOS 500NEFanalog1996
EOS 600EFanalog1989
EOS 620EFanalog1987
EOS 650EFanalog1987erstes Modell der EOS-Reihe, neues Autofokus-System, aber weniger technische Möglichkeiten als die T90 mit FD-Bajonett
EOS 700EFanalog1990
EOS 750EFanalog1988eingebauter Blitz fährt automatisch zurück
EOS 850EFanalog1988
EOS 1000EFanalog1990
EOS 1000FEFanalog1990
EOS 1000NEFanalog1992verbesserter Autofokus
EOS 1000FNEFanalog1992verbesserter Autofokus
EOS 1000SEFanalog1992
EOS 1000S-QDEFanalog1992Quartz Data back
EOS EF-MEFanalog1991nur manueller Fokus (basiert auf EOS 1000)
EOS 3000NEFanalog2002
EOS 3000N-QDEFanalog2002Quartz Data back
EOS 3000VEFanalog2003
EOS 5000EFanalog1995

Hier habe ich eine seperate Seite zu allen digitalen Spiegelreflexkameras von Canon angelegt.

Übersichtsseiten für alle EF-, EF-S- und EF-M-Objektive findet ihr hier:

Legende:

Die unterschiedlichen Funktionen von Kameras und Objektiven werden häufig mit diversen Abkürzungen gekennzeichnet. Da es unter den Herstellern keine einheitlichen Bezeichnungen gibt, kann man hier schnell durcheinander kommen. Für das bessere Verständnis der obigen Tabelle ist eine Legende daher vielleicht ganz hilfreich. Neben eher speziellen Abkürzungen habe ich auch einige weitere fotografische Begriffe mit aufgenommen.

AbkürzungErklärung
AbbildungsmaßstabVerhältnis der Abbildungsgröße eines Objektes zur Größe des Originalobjektes
ACDas AC-Bajonett war eine Übergangslösung zwischen dem alten FD- und dem aktuellen EF-Standard
AFAutofokus
APOApochromatisch, Verwendung spezieller Linsen in den drei Grundfarben zur besonders effektiven Reduzierung von Farbfehlern
APS-CSensor, nach dem analogen Advanced Photo System (25.1 x 16.7 mm) benannt, bezeichnet heute Sensorgrößen zwischen 20.7 x 13.8 mm und 28.7 x 19.1 mm, die meist in Einsteiger- und Semiprofessionellen DSLR-Kameras verbaut werden; resultiert meist in einem 1,6-fachen Format- bzw. Crop-Faktor
ARTBesonders hochwertige Objektivserie von Sigma, bei der Fokus primär auf optischer Qualität liegt
ASPAsphärisch (Aspherical), Linsen mit mehreren Krümmungsradien für aufwändige optische Korrekturen
AT-Xspeziell für DSLR-Kameras optimerte Objektivserie (Tokina); Abkürzung für Advanced Technolgy
BajonettObjektivanschluss, bei Canon aktuell EF- und EF-S-Bajonett, zu Analog-Zeiten z.B. FD-Bajonett
CCDSensor-Typ
CF-KarteSpeichermedium für Kameras (Compact Flash)
CMOSSensor-Typ
Crop-Faktorsiehe APS-C
CSCAbkürzung für Compact System Camera (Kompakte Systemkamera)
DCDigital Compact, Objektive mit für Digitalkameras optimiertem Strahlengang, die speziell für Sensoren im APS-C-Format konstruiert sind (Sigma)
DGDigital Grade, Objektive mit optimiertem Strahlengang für Vollformat-Kameras (Sigma)
Dispeziell für Vollformat-Kameras konstruierte Objektive (Tamron)
Di IIspeziell für APS-C-Kameras konstruierte Objektive (Tamron)
DODiffractive Optics, spezielles Mehrfachbeugungsglied-Linsensystem erlaubt kompaktere Bauweise (Canon)
DSLMAbkürzung für Digitale einäugige spiegellose Kamera (digital single lens mirrorless)
DSLRAbkürzung für Digitale Spiegelreflexkamera (engl. digital single-lens reflex)
DXspeziell für ASP-C-Kameras konstruierte Objektive (Tokina)
DX-FormatSensortyp des Herstellers Nikon, ca. 1,5-facher Formatfaktor, mit ca. 23,7 mm x 15,6 mm ist das DX-Format etwas kleiner als das herkömmliche Kleinbildformat bzw. der APS-C-Standard, siehe auch Sensorformat
ECFEye Controlled Focussing; die Kamera wählt anhand der Bewegung des Augapfels das AF-Feld (nur in wenigen analogen EOS-Kameras verbaute Funktion)
EFElectronic Focus, Canons aktueller Objektiv-Standard (für Vollformat- und APS-C-Kameras geeignet)
EF-Sspeziell für APS-C-Kameras konstruierte Objektive (nicht an Vollformat-Kameras verwendbar)
EOSAbkürzung für Electro-Optical System, Modellbezeichnung für alle analogen SLR und digitalen DSLR von Canon
EXExcellence, besonders hochwertige Objektivserie von Sigma
FDDas FD-Bajonett von Canon war die dritte Generation des R-Bajonetts
Fischauge/Fish-EyeObjektiv mit besonders großem Aufnahmebereich (180° und mehr)
FLDas FL-Bajonett von Canon war die zweite Generation des R-Bajonetts
Folienhalter-FilterhalterVorrichtung, um Folienfilter vor Linsen mit einem sehr großen Durchmesser oder vor dem Bajonett anzubringen
Formatsiehe Sensorformat
FXspeziell für Vollformat-Kameras konstruierte Objektive (Tokina)
FX-FormatBezeichnung des Vollformatsensors in Nikon-Kameras, siehe auch Sensorformat & Vollformat (VF)
Gelatin-FilterhalterVorrichtung, um spezielle Filter in das Objektiv-Bajonett einzusetzen, wenn die Frontlinse zu groß oder zu stark gekrümmt ist, um einen herkömmlichen Filter aufzuschrauben
HSMHyper-Sonic Motor, im Objektiv verbauter Ultraschallmotor (Sigma)
IFInnenfokussierung, beim Fokussieren werden nur eine oder mehrere Linsengruppen im Inneren des Objektivs bewegt
IS Image Stabilizer, optischer Bildstabilisator im Objektiv reduziert Verwacklungen (Canon)
Kleinbild (KB)Ein Kleinbild- bzw. Vollformat-Sensor (ca. 36 x 24 Millimeter) kommt vor allem in Profimodellen (sog. Vollformatkameras zum Einsatz, z.B. EOS 1D, EOS 5D & EOS 6D)
LBesonders hochwertige Objektivserie von Canon, erkennbar an einem roten Ring (einige L-Objektive sind darüberhinaus weiß-grau gefärbt)
LDLow Dispersion, spezielle Linsenelemente zur Reduzierung chromatischer Aberration (Tamron), siehe auch APO
MakroSpezielle Objektive für die Makro-Fotografie können einen Abbildungsmaßstab bis ca. 1:1 fotografisch abbilden (herkömmliche Objektive erzielen nur einen Abbildungsmaßstab von 1:7 bis 1:10)
MFManueller Fokus
MFT (µFT)Der Micro-Four-Thirds-Standard ist der einzige herstellerübergreifende Standard für spiegellose digitale Kamerasysteme; wurde maßgeblich von Panasonic und Olympus entwickelt
MikromotorIm Objektiv verbauter Motor zur Autofokussierung, je nach Objektiv manchmal relativ laut und/oder nicht ganz so schnell, siehe auch USM
MILCAbkürzung für Spiegellose Kamera mit Wechselobjektiv (engl. mirrorless interchangeable lens camera) - siehe DSLM
MMsiehe Mikromotor
Mountengl. Bezeichnung für Bajonett
MSSpeichermedium für Kameras des Herstellers Sony (Memory Stick)
MSCAbkürzung für Spiegellose Systemkamera (engl. mirrorless system camera) - siehe DSLM
NEXAbkürzung für Sony New E-Mount eXperience
OSOptischer Stabilisator, im Objektiv eingebaute Sensoren gleichen – im Zusammenspiel mit einem beweglich aufgehängten Linsenelement – Kamerabewegungen aus, um eine Verwacklungsunschärfe zu verhindern (Sigma)
Pancake-ObjektivBesonders schmal konstruiertes Objektiv („flach, wie ein Pfannkuchen“)
PZAbkürzung für Powerzoom, motorisierter Zoom per Drucktaste (nur im Canon EF 35-80mm f/4-5,6 PZ zu finden)
RDas R-Bajonett war der erste Objektivanschluss für Canon Canonflex-SLRs
RFHinterlinsen-Fokussierung (Rear Fokus)
SD-KarteSpeichermedium für Kameras (Secure Digital)
SensorformatDSLR-Kameras verwenden meist einen APS-C- oder Kleinbild- bzw. Vollformat-Sensor; an kleineren Systemkameras kommt auch ein MFT-Sensor zum Einsatz
SLRAbkürzung für Spiegelreflexkamera (engl. Single-Lens Reflex)
SLTAbkürzung für Sony-Kameras mit lichtdurchlässigem Spiegel (engl. single-lens translucent camera)
SSSAbkürzung für Sonys in allen Kameras mit A-Bajonett integrierten Bildstabilisator "Super Steady Shot"
Steckfilter (Drop-In-Filter)Vorrichtung, um Filter mit einem relativ kleinen Durchmesser in sehr große Objektive einzusetzen
STFSmooth Trans Focus (Laowa-Objektive)
STMIm Objektiv verbauter Steppermotor (Canon), vor allem zum lautlosen Fokussieren bei Filmaufnahmen konzipiert
StreulichtblendeDie meist aufschraubare, gelegentlich auch fest verbaute Streulichtblende soll seitlich in das Objektiv einfallendes Licht reduzieren
(auch bezeichnet als Gegenlichtblende [Geli] oder Sonnenblende)
TSTilt-Shift-Objektiv, Spezielles Objektiv um stürzende Linien z.B. im Architekturbereich auszugleichen (Shift-Funktion)
USDUltrasonic Silent Drive, im Objektiv verbauter Ultraschallmotor (Tamron)
USMIm Objektiv verbauter Ultraschallmotor, meist leiser und schneller als der in vielen älteren Objektiven verbaute Mikromotoren
VCVibration Compensation, optischer Bildstabilisator im Objektiv reduziert Verwacklungen (Tamron)
Vollformat (VF)Ein Vollformat-Sensor kommt in professionellen Kamera-Modellen (z.B. Canon EOS-Serie 1D, 5D und 6D) zum Einsatz; meist 24 mm x 36 mm groß (entspricht 35-mm-Kleinbildfilm-Format); VF-Sensor ist größer als ein APS-C-Sensor, dadurch bessere Bildqualität möglich
Vollzeiteingriff Fokussierungmanuelles Eingreifen in das automatische Fokussieren möglich
ZEZeiss-Objektive für das Canon EF-Bajonett
ZF.2Zeiss-Objektive für das Nikon F-Bajonett

Die Tabellen dürfen nicht ohne vorherige Genehmigung auf andere Webseiten kopiert werden. Bitte verlinkt stattdessen auf diese Seite:
http://fotowalther.de/canon-analoge-slr-kameras-und-objektive/

Quellen:

http://www.canon.com/camera-museum
https://de.wikipedia.org/wiki/Canonflex
https://de.wikipedia.org/wiki/Canon_R-Bajonett
https://de.wikipedia.org/wiki/FL-Bajonett
https://de.wikipedia.org/wiki/FD-Bajonett
https://de.wikipedia.org/wiki/EF-Bajonett
https://de.wikipedia.org/wiki/Canon_EOS

Version 1.1 – Stand: 03.08.2015 (diverse Objektiv-Daten ergänzt)

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