Steel Meets Steel Festival 2013

Steel Meets Steel Festival 2013

Das nunmehr bereits 13. Steel Meets Steel Festival lockte am 10.08.2013 mit sieben abwechslungsreichen Bands hunderte Besucher an die Waldbühne in Castrop-Rauxel. Als Headliner konnten die Veranstalter um Hardy Kölzer die aufstrebenden Heroic Power Metaller von Gloryhammer aus Schottland an Land ziehen, die an diesem Abend ihre erste Show in Deutschland zelebrierten.

Forever Ends Today

Den Auftakt bildete zur Mittagszeit allerdings zunächst die noch recht junge Dortmunder Metalcoreband Forever Ends Today. Trotz der frühen Uhrzeit und der gemütlichen Atmosphäre (viele Besucher nahmen erst einmal auf dem hinteren Teil der Wiese oder auf den Festzeltgarnituren Platz, um sich bei Bier und Bratwurst auf das Festival einzustimmen) ging es alles andere gemächlich zur Sache. Im Gegenteil: Die Jungs um Shouter Borsti eröffneten das Festival mit einem saftigen Paukenschlag.

Forever Ends Today, die mich bereits letztes Jahr beim Metal For Mercy Festival 2012 in Witten positiv überrascht hatten, mixen aggressiven Metalcore samt mächtigen Breaks mit Dubstepeinlagen vom Band und kreieren daraus ihren sehr eigenwilligen Sound. Da sich auf dem Festivalgelände bisher jedoch vorwiegend Liebhaber klassischer Metalgenres tummelten, hatte es die Band nicht gerade leicht, für Stimmung vor der Bühne zu sorgen bzw. die Besucher näher an ebenjene heranzulocken. Dabei gaben Gitarrist Jan, der auch die cleanen Gesangsparts beisteuerte sowie die übrigen Musiker alles, um das noch etwas träge Publikum aufzutauen. Vor allem die gut einstudierten, synchronen Moves konnten sich sehen lassen.

Zwischen den eigenen Songs, mit denen die Band für sich warb, präsentierten Forever Ends Today auch ein Cover (den Gangnam Style des koreanischen Sängers Psy), das für reichlich Gesprächsstoff unter den Anwesenden sorgte. Wenngleich es nicht jedem gefiel, sorgten Forever Ends Today damit doch immerhin dafür, dass man sie so schnell nicht vergaß. Obgleich die Jungs also einen meiner Meinung nach super Job ablieferten (gerade bei den ganzen Core-Spielarten gehen die Geschmäcker dann doch sehr auseinander), fehlte es schlichtweg an ein paar mehr (Metalcore)-Fans, die für etwas mehr Bewegung respektive Stimmung vor der Bühne hätten sorgen können.

Setlist:

Queen Of Sheba
This Might Burn A Little
A Return To The Crime Scene
In Cases Of Emergency
That’s Definitely No Cigar
The Time Has Come
Gangnam Style
We Are The Run In Funeral
So I Became A Phoenix
Disturb The Waters

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Aleatory

Die Heavy Rocker Aleatory aus Bochum betraten nach einer knapp zehnminütigen Umbaupause als zweite Band des Tages die Waldbühne.

AleatoryObgleich die Band schon seit einer gefühlten Ewigkeit existiert (gegründet wurde das Quintett 1997 als Schülerband), hat es bisher erst zu einer veröffentlichten EP im Jahr 2004 gereicht. Das Debüt-Album lässt schon seit geraumer Zeit auf sich warten, doch mit Time To Die und Chances legten Aleatory gleich mit zwei neuen Stücken los, die auch auf dem ersten Silberling erscheinen sollen.

Im Anschluss an den griffigen Ohrwurm-Song Bastards Are Back stellte Fronter Jens klar, dass die Band aufgrund des Junggesellenabschieds von Gitarrist Alexander am Vortag doch etwas geschafft sei. Das merkte man der Truppe allerdings so gut wie gar nicht an, die sich spielfreudig zeigte und mit Riding High sogar eine “Weltpremiere” in petto hatte, schließlich wurde der Song laut Sänger Jens noch nie zuvor vor Publikum gespielt. Hierbei bekamen die Besucher auch die Chance ein wenig mitzusingen, wobei der Großteil des Publikums dann doch eher mit vorsichtigem Füßewippen und Kopfnicken sein Gefallen an der Musik von Aleatory ausdrückte.

Leider war dann nach den klasse Stücken Solid As A Rock und Rock’n’Roll On auch schon wieder Schluss, so dass ein Song (der oft gecoverte Judas Priest-Klassiker Breaking The Law) von der Setlist gestrichen wurde.

Setlist:

Time To Die
Chances
Bastards Are Back
Moment Of Decay
Facing My Mind
Radioman
Riding High
Solid As A Rock
Rock’n’Roll On

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Gloryful

Die Gelsenkirchener Heavy Metal Spaßbacken von Gloryful sorgten im Anschluss für eine kurzweilige Metalsause nach Maß. Nach einem – laut bandeigenen Aussagen – etwas durchwachsenen Gig am Vortag in Münster standen die Zeichen für Gloryful in Castrop-Rauxel von Beginn an deutlich positiver.

GloryfulSchon während der Umbaupause versammelten sich einige Fans vor der Bühne, um die Musiker persönlich zu begrüßen. Sänger Johnny La Bomba nahm bestens gelaunt noch fix einen Schluck aus einer Milchpackung, bevor Gloryful ihren Gig mit Fist Of Steel und Heavy Metal – More Than Meets The Eye lautstark eröffneten.

Wie üblich posierten Johnny und die Männer an den Saiteninstrumenten (Shredmaster J.B. und Vito Papotto an den Gitarren sowie Oliver Karasch am Bass) wieder ausgiebig und heizten damit schon die Stimmung gehörig an. Doch Gloryful wären nicht Gloryful, wenn da nicht noch ein paar mehr oder weniger spontane Ansagen und Anekdoten auf das Publikum losgelassen würden…

So stellte Johnny beispielsweise die Band wie folgt vor: “Wir haben leider unser Banner vergessen… Wir sind Gloryhammer… äh Gloryful!” Vorhersehbar oder nicht, das war ja erst der Anfang des spaßigen Auftritts. Vor Evil Oath machte Johnny etwas Werbung für das am Merchandisestand erhältliche Debütalbum und schob grinsend nach, dass seine Kinder heute als Verkäufer eingespannt seien, weil er keine billigeren Arbeitskräfte gefunden habe. Richtig spontan wurde es schließlich bei Far Beyond Time, wo die Band einfach mal einen Besucher – namentlich der Uschi (!) – auf die Bühne holte, der am Tag des Festivals seinen 28. Geburtstag feierte.

Im Verlauf des Auftritts nahm Johnny dann noch freundlicherweise einem Besucher das Banner für das Internetradio metal-only.de ab und befestigte es kurzerhand am Schlagzeug. Nach diesem außerplanmäßigen “Werbeblock”  hatte Johnny schließlich noch ein Gleichnis auf Lager, das er bereits beim Auftritt einen Tag zuvor in Münster vorgetragen hatte. Die Pointe des Gleichnisses, dass ihm beim Kaffeetrinken in den Sinn kam, lautete: “So wie ich als Kaffee erkaltet bin, so wirst auch du irgendwann erkalten.” Fotografenkollege Jörg hatte wie üblich einen passenden Einwand auf Lager: “Ist eher nen Joke für Altenpfleger!” Passend zu den etwas unorthodoxen Gedanken über den Tod gab es noch Death Of The First Earth auf die Ohren.

Mit The Warrior’s Code näherte sich die Spielzeit von Gloryful dann aber auch leider, leider schon wieder dem Ende entgegen, doch die Fans forderten zum Abschluss augenblicklich Gloryful’s Tale, das die Band selbstverständlich noch spielte.

Setlist:

Fist Of Steel
Heavy Metal – More Than Meets The Eye
Evil Oath
Far Beyond Time
Death Of The First Earth
The Warrior’s Code
Gloryful’s Tale

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Vortex

Vortex aus den benachbarten Niederlanden stellten für Viele – mich eingeschlossen – die Überraschung des Tages dar! 2008 waren die Haudegen, die seit 1979 – mit einigen Unterbrechungen – Musik machen, schon einmal auf dem Steel Meets Steel Festival aufgetreten und hatten dort bereits reihenweise Köpfe verdreht. Seitdem haben die Holländer mit Drink Bat Blood immerhin ein starkes Album herausgebracht, obgleich es mittlerweile auch schon wieder drei Jahre auf dem Buckel hat. Allerdings musste die Band aufgrund einer Krankheit von Gitarrist Martjo Brongers, dem einzigen verbliebenen Gründungsmitglied, auch einige Zeit pausieren und ist erst seit Anfang 2012 wieder im Auftrag des Schwermetalls unterwegs.

VortexBegonnen wurde der Auftritt zunächst mit einem ganz alten Stück – Land Of The Late von der allerersten Demo aus dem Jahr 1982. Musikalisch konnte der Heavy Metal der alten Schule (vor allem die unnachahmliche Stimme von Sänger Jurjen “Thunderforce” Tichelaar stach positiv hervor) mühelos einen Großteil der Besucher überzeugen. Fronter Thunderforce zog allerdings nicht nur aufgrund seiner urigen Stimme sowie dem doch leicht verrückt anmutenden Stageacting (ebenfalls im positiven Sinne!) auf sich, sondern auch sein geschminktes Haupt mit den von einem Nietenband zusammengehaltenen Zotteln war ein echter Hingucker. Umso besser waren dann die Reaktionen des Publikums, als er sich mitten im Auftritt plötzlich seine Haare, die sich als Perücke entpuppten, vom Kopf riss. Wenn dann noch eine Blutkapsel dafür sorgt, dass Thunderforce – thematisch passend – beim Song Drink Bat Blood Blut aus dem Mund läuft, ist das groteske Schauspiel perfekt.

Doch Vortex hatten noch mehr auf Lager. Ein maskierter Helfer kam mehrmals auf und vor die Bühne, um mit ein wenig Pyrotechnik (etwa einer “brennenden” Axt) herumzualbern.Die übrigen Bandmitglieder (namentlich Orion Roos an der zweiten Gitarre, René van Zonneveld am Bass sowie Henk “The Tank” Bosma an den Drums) waren jedoch ebenfalls allesamt nicht untätig, sondern performten ebenfalls fleißig für Fans und Fotografen. Das Publikum war erstmals so richtig aus dem Häuschen, was sich auch daran bemerkbar machte, dass es auf der Wiese endlich ein wenig voller wurde.

Zu den weiteren Highligts von Vortex zählten das herrliche The Beauty & The Teeth, das grandiose Hammer Of The North, das eingängige Attracted To Fire (der perfekte Zeitpunkt, um die Funkensprüher an den Gitarren anzuzünden) sowie das großartige Livin’ By The Day als krönender Abschluss eines denkwürdigen Auftritts.

Setlist:

Land Of The Late
The Beauty & The Teeth
Gotta Get Away
Hammer Of The North
Attracted To Fire
Open The Gate
Rollin’ To The War
With Witches Help
The Curse
Drink Bat Blood
Livin’ By The Day

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Words Of Farewell

Mit Words Of Farewell aus Marl schickte sich die nächste Band an, eine ordentliche Portion Death Metal abzuliefern. Im Gegensatz zu Krow (der vorletzten Band des Tages) haben sich die Jungs von Words Of Farewell jedoch dem etwas massentauglicheren Melodic Death verschrieben.

Words Of FarewellIm Vergleich zum letzten Auftritt von Words Of Farewell, den ich gesehen hatte (2012 auf dem Evil Horde Festival), überraschte Fronter Alexander Otto durch weniger hardcore-typische Bewegungen. Nichtsdestoweniger lieferte er trotzdem eine intensive Performance ab, die ihn aber nun unverkennbar als Aushängeschild einer Death Metal-Band  erscheinen ließ.

Project Daybreak als solider Opener und Vagrant Story – beide vom Debütalbum Immersion – bildeten den musikalischen Auftakt des Auftritts. Mit For Halcyon Days hatten Words Of Farewell auch gleich eine kostprobe für das zweite Album im Gepäck, bevor sie sich mit Urban Panorama wieder dem aktuellen Album widmeten.

Natürlich wurde hier und da auch ein wenig Werbung für Merchandise gemacht. Fronter Alex erklärte, dass es den Silberling für einen lächerlichen Zehner gäbe. Interessenten sollten sich allerdings nicht über die Preisauszeichnung von 12€ wundern, denn die Band würde das gute Stück stehts für 10€ verkaufen. “Was ist schon ein 2€-Stück”, schob Alex nach. In der Masse durchaus Geld, aber allemal eine nette Geste. Ebenfalls eine nette Geste: Kurz vor Ende wurden noch einige Shirts in die Menge geworfen.

Mit Telltale Notion spielten Words Of Farewell noch einen weiteren neuen Song, ehe der Auftritt mit den drei übrigen gespielten Stücken – wieder vom Immersion-Album – endete.

Setlist:

Project Daybreak
Vagrant Story
For Halcyon Days
Urban Panorama
Telltale Notion
The Great Escape
Ever After
Sorae

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Krow

KrowDie weiteste Anreise hatte die brasilianische Death Metal Kombo Krow, die zurzeit im Rahmen ihrer ausgedehnten “Framework Of Violence”-Tour quer durch Europa tourt. Und ein Gerüst aus Gewalt (so die Übersetzung des aktuellen Albumtitels bzw. der momentanen Tour) lieferte das brasilianische Quartett dann auch auf der Bühne.

Aus musikalischer Sicht war Krow definitiv die härteste Bands des Tages. Äußerst schnell, brutal und vor allem laut feuerten die Männer um Fronter Guilherme einen Song nach dem anderen auf das Publikum ab. Ansagen fielen nur sehr kurz aus – etwa “Hau wech die Scheiße!”

Gewaltige Doublebass-Attacken, unermüdliches Headbangen der Saitenzieher Lucas “The Carcass” an der Gitarre und Lennon Oliveira am Bass sowie die rauen Shouts zeichneten die Musik von Krow aus, mit der verständlicherweise nicht jeder der Anwesenden so recht warm wurde. Einem Teil der Besucher gefiel es aufgrund der extremen Härte, dem anderen Teil genau deshalb wenig bis gar nicht.

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Gloryhammer

Wer glaubte nach so viel Abwechslungs bereits alles erlebt zu haben, wurde eines besseren belehrt. Bevor jedoch Gloryhammer ihren ersten “Quest for Glory” auf deutschem Boden absolvieren würden, kam Hoschi – seines Zeichens Sänger der Band Conceptor mit der er letztes Jahr noch selbst auf der Waldbühne stand und langjähriger Ansager auf dem Steel Meets Steel Festival – auf die Bühne, um die recht lange Umbaupause mit allerlei (flachen) Witzen zu überbrücken. Außerdem stellte er fest: “So voll war es noch nie!” und ergänzte nach einer kurzen Pause selbstironisch: “Und so voll war ich auch noch nie.” Doch damit nicht genug: Kurz bevor die Headliner loslegten, rief er seine überraschte Freundin an die Bühne heran, um ihr einen Heiratsantrag zu machen.

Schließlich war es dann aber auch endlich soweit und unter den majestätischen Klängen des Intros Anstruther’s Dark Prophecy betraten die allesamt mittelalterlich kostümierten (von den Turnschuhen des Keyboarders einmal abgesehen) Mannen von Gloryhammer in der einsetzenden Dämmerung die Waldbühne.

Gloryhammer

Im Folgenden spielte die schottische Truppe um Keyboarder und Mastermind Christopher Bowes (den die meisten man schon als trinkfesten Frontmann von Alestorm kennen) in seiner Rolle als Bösewicht des “evil Wizard Zargothrax” ihr komplettes Debütalbum Tales From The Kingdom Of Fife dem ausgelassen feiernden Publikum vor.

Auf der Wiese war es nun rapide voller geworden, denn alle neugierigen Blicke waren nun auf Gloryhammer gerichtet, die sich von Anfang an alles anderes als scheu zeigten. Im Anschluss an den ersten gespielten Song stellte Thomas Winkler (der zuletzt den Schweizern von Emerald seine Stimme lieh, dort jedoch vor kurzem ausgestiegen ist, um sich voll und ganz auf Gloryhammer zu konzentrieren) zunächst seine Rolle als Angus McFife (Kronprinz von Dundee und Thronfolger des schrottischen Reichs Fife) zu gleichnamigem Titel vor.

GloryhammerAngus McFife und seine Verbündeten (Gitarrist Ser Proletius, The Hootsman am Bass sowie Drummer Ralathor) legten die ganze Zeit über eine energiegeladene Performance an den Tag, um dem bösen Zauberer mit ihren Stücken Einhalt zu gebieten. Natürlich wurde immer mal wieder ein “Hammer of Glory” in die Luft gehalten und auch im Publikum wurde fleißig mit einigen (aufblasbaren) Hämmern gewedelt. Auch ein zu einem Einhorn umgewandeltes Steckenpferd wurde hochgehalten und auch ein mit einer Pferdemaske gekleideter Besucher sorgte für zusätzliche Stimmung.

Wie es sich für eine neue Band gehört, wurde auch ein wenig Zeit darauf verwendet, die Fans in die Rituale von Gloryhammer einzuweihen. Statt üblichen “Hey”-Rufen soll bei Gloryhammer dem Hootsman zu Ehren mit lautstarken “Hoots!”-Schreien Tribut gezollt werden. Mit ihrem heroischen Fantasy Power Metal, der gewissermaßen auch als selbstironische Antwort auf die Fülle anderer Power Metal Bands, die ihr Handwerk zum Teil doch etwas zu ernst nehmen, verstanden werden konnte, fiel es Gloryhammer nicht schwer, die Besucher auf ihre Seite zu ziehen, so dass der Kampf gegen den bösen Zauberer trotz all seiner Bemühungen am Ende (zumindest vorerst) gewonnen werden konnte.

Den auf der Bühne zwischen Bandmitgliedern ausgetragenen Kampf zwischen Gut und Böse hat man so oder so ähnlich zwar u.a. schon bei den Grailknights erlebt, doch Gloryhammer taten es auf ihre eigene, amüsante Weise, so dass garantiert keine Langeweile aufkam. Highlight für viele war sicher der über zehn Minuten lange finale Kampf zu The Epic Rage Of Furious Thunder. Leider griffen auch Gloryhammer wie so viele andere Bands heutzutage auf einige Einspieler vom Band zurück, die der Stimmung jedoch keinen Abbruch taten. Mit einem lauten Donnergrollen vom Band verschwanden die Schotten in dichten Nebel gehüllt schließlich von der Bühne.

Natürlich wurde seitens des Publikums umgehend lautstark nach einer Zugabe gefordert, die Gloryhammer dann mit Wizards!, dem Bonustracks des Albums, auch zeitnah spielten. Während die bandeigene Hymne The National Anthem of Unst abgespielt wurde, hatten Gloryhammer und ihre reichlich neu gewonnenen Fans genug Zeit, sich voneinander zu verabschieden. Zum Abschluss wurde noch ein Gruppenfoto mit der Band und Fans im Hintergrund gemacht, bevor alle Mann noch für Autogramme parat standen.

Setlist:

Anstruther’s Dark Prophecy (Intro)
The Unicorn Invasion Of Dundee
Angus McFife
Quest For The Hammer Of Glory
Magic Dragon
Silent Tears Of Frozen Princess
Amulet Of Justica
Hail To Crail
Beneath Cowdenbeath
The Epic Rage Of Furious Thunder

Wizards! (Zugabe)
The National Anthem of Unst (Outro)

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Etwas eher als gedacht war das Steel Meets Steel Festival 2013 dann auch schon Geschichte. Manch einer hoffte noch auf eine weitere Zugabe, doch selbst wenn Gloryhammer noch Zeit für ein oder zwei Songs gehabt hätten, fehlte es vermutlich schlicht an einstudierten Liedern, denn schließlich hatte die Band all ihre Werke der Debüt-CD zum Besten gegeben. Aber neues Material wird hoffentlich nicht allzu lang auf sich warten lassen, schließlich gilt es noch weitere Schlachten auszutragen, um dem Zauberer ein für alle Mal den Garaus zu machen!

Schön, dass in Zeiten, in denen viele Festivals verschwinden, ein traditionelles kleines umsonst-und-draußen-Festival erhalten bleibt und – viel wichtiger noch – regen Zulauf (dank in diesem Jahr vielseitiger – zum Teil internationaler – Bands) findet.

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